Martin Graf – Burschenschaftliche Genauigkeit

Posted on 26. November 2010

1


 

Es waren die Erfolge von Martin Graf, dem meinungsreisenden Unternehmer, in Deutschland insgesamt doch recht bescheiden … Bis auf die zwei in den vorherigen Kapiteln angesprochenen medialen Berichte wurden heute nach einer, zugegeben, nicht extensiven Recherche keine weiteren …

Die größte Freude aber werden Martin Graf wohl seine burschenschaftlichen Heimatgeber in Marburg gemacht haben … Sie ernannten ihn zum Nationalratspräsidenten der Republik Österreich … Im burschenschaftlichen Deutschland war er also für einen Tag nicht mehr der III., sondern der Nationalratspräsident, für einen Tag war nicht einfach nur ein Vertreter, sondern der

Festhaltenswert ist es freilich nur aus einem Grund. Es erzählt viel von der Genauigkeit dieser Schaften, in jedweder Hinsicht. Wer für diese Genauigkeit verantwortlich ist, ob es die Burschenschafter in Marburg waren, die es für nicht notwendig hielten, III. …, oder der Burschenschafter aus der Donaustadt, der nach Marburg kabelte, nennt mich einfach …, es selbst war, ist unerheblich; denn eine Tatsache bleibt, für diese Art von Genauigkeit war in jedem Falle ein Burschenschafter …

PS Den Burschenschaftern in Marburg wurde, ohne es allerdings beabsichtigt zu haben, auch eine Freude gemacht. Sie hatten, wie sie schreiben, etwas zum Schmunzeln …

Die Kapitel über die Reise des Martin Graf mit der Meinungsfreiheit im Marschgepäck können unter Schmunzelfreudekapitel abgelegt werden. Denn es war auch eine Freude und zum Schmunzeln, die Formulierung der rheinfränkischen Burschenschafter zu lesen: selbsternannter Blogger … Das sagt, nebenbei, auch viel oder sogar alles aus, über burschenschaftliche Gedankenschärfe … Ertappt – als ob es darum ginge …

Posted in: Chronik