FPÖ macht die Stadt zum Land auch der Kriminalität

Posted on 9. Oktober 2010

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in Zeiten von konzentrierten Auftritten, mußte augenblicklich gedacht werden, als am verwichenen Donnerstag auf dem Stephansplatz von einem Polizisten die Auskunft erhalten wurde, bei anderen Parteien sei es nicht notwendig, mit so vielen Polizisten und Polizistinnen bei Veranstaltungen zu Wahlen präsent zu sein, weil keine Demonstrationen …

Wenn so viel Polizei für Veranstaltungen der FPÖ jeweils für Stunden im Einsatz sein muß, ist es wohl die sicherste Zeit für kriminelle Handlungen, möglicherweise werden etwa Einbrüche schon nach freiheitlichen Veranstaltungsterminen geplant, im Wissen also, daß die Polizei in dieser Zeit ihre eigentlichen Aufgaben nicht hundertprozentig …

Und zusätzlich. Es entstehen dadurch für die Republik immer enorme Kosten, es muß also für das freiheitliche Geifern stetig viel Steuergeld aufgewendet werden. Die FPÖ wird dafür, kann mit Sicherheit angenommen werden, die Demonstrierer und Demonstriererinnen verantwortlich machen, und damit, wieder einmal, Ursache und Wirkung verwechseln. Andere Parteien aber verursachen keine veranstaltungsbegleitenden Demonstrationen …

Die Ursache ist also das Geifern dieser freiheitlichen Partei, die die Wirkung hervorruft, darauf auch durch veranstaltungsbegleitende Demonstrationen reagieren zu müssen, um öffentlich zu machen, es gibt auch Meinungen und nicht nur Geifer in der Stadt …

Die FPÖ verwechselt aber nicht nur Ursache und Wirkung, sondern auch Geifern und Meinungsäußerung, mußte nach einem Gespräch mit einem teuer gekleideten Herrn, einem Apologeten des derzeitigen Obmannes dieser Partei gedacht werden, der gegen vorgebrachte Meinungen bloß geiferte, ein Herr, der vom 17. Bezirk in den 19. Bezirk demnächst übersiedeln werde, weil er weiß, daß der 17. Bezirk überfremdet sei, weil er weiß, alle Ausländer und Ausländerinnen nichts anderes seien als Gesindel, und das ganze Gesindel abgeschoben werden müsse, und das werde die FPÖ machen, das wisse er … Was der teuer gekleidete Herr, der zwischendurch gegen vermögensbezogene Steuern sich auch noch ereiferte, aber nicht wußte, daß es zu seinem Obmann aktuelle Medienberichte gibt, mit dem mittlerweile berühmtesten Satz in diesem Land: Es gilt die Unschuldsvermutung … 

PS Es sollte nicht nur das Wort des Jahres, das Unwort des Jahres gewählt werden, sondern auch der Satz des Jahres.

Und der Satz von der Unschuldsvermutung würde diese Wahl für 2010 in Österreich haushoch gewinnen …

Posted in: Unterhaltung