Auch die deutsche Sprache zu ruinieren

Posted on 4. Oktober 2010

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Auch die deutsche Sprache zu ruinieren, sollte das je geschehen, wird nicht das Verdienst von Menschen sein, die beispielsweise nach Österreich zuwandern, dafür werden nicht Menschen verantwortlich sein, die die deutsche Sprache erst im Erwachsenenalter erlernen, sondern wird hauptsächlich eine ungewollte Leistung von jenen sein, die sich selbst zu Ritterinnen und Rittern der deutsche Sprache schlugen.

Es gab einst in den Reihen in der grausamen nationalistischen Bewegung, in den Divisionen des Nationalsozialismus, die die deutsche Sprache nicht nur hervorragend beherrschten, sondern vor allem auch selbst genau verstanden, was sie sprachen und schrieben.  

Heute aber bieten die sich selbst zu Rettern und Retterinnen der deutschen Sprache geschlagenen ihr Denkausgedünntes in einer brutal fehlerhaften Sprache an, die ihnen ständig verbessert werden müßte.

Drei konkrete Beispiele hierfür ersparen es vorzüglich, es noch groß weiter erläutern zu müssen:

Die deutschfixierte Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ und FPK betreibt, kämpfen, wie nahezu täglich gehört werden kann, für die Meinungsfreiheit. Wofür dieses Personal aber tatsächlich kämpft, ist für ihre Geiferfreiheit

Vom Bundesobmann dieser Partei ist aktuell zu hören, er sei kein Ausländerfeind, sondern ein Feind der Ausländerpolitik … Wie wenig dieser derzeitige Obmann zwischen Ausländerfeind und Ausländerpolitik zu unterscheiden, den Sinn dieser beiden Wörter zu erfassen vermag, zeigt gut ein Zitat von diesem Obmann, veröffentlicht in: Bei Julius Streicher angelangt …

Es sind nicht einfache Flüchtigkeitsfehler, die menschgemäß passieren können … Diesem Personal fehlen einfach grundlegende sprachliche Kenntnisse. Ein sehr gutes Beispiel hierfür wurde schon einmal veröffentlicht: Auch keine Wortfremdlinge im heimatlichen Deutschfehlerreich …

Es kann positiv bewertet werden, daß heutzutage in diesen nationalen Reihen keine großen Sprachkönner und keine großen Sprachkönnerinnen zu finden sind, die bereit wären, sich, wie seinerzeit der eine oder die andere für eine kurze Zeit, in den Dienst derartiger Parteien zu stellen, daß solche Parteien heute auskommen müssen ohne einen Gottfried Benn, ohne einen Carl Schmitt, ohne einen Martin Heidegger, ohne einen Ernst Jünger …

Aber diese Xenophobie derartiger Parteien, von diesen als Politik niedrig mißverstanden, kann, wird dieser Xenophobie noch mehr nachgegeben, zu einer äußerst negativen Entwicklung auch der deutschen Sprache führen. Denn wer hat in den letzten Jahrzehnten sich am meisten für die deutsche Sprache eingesetzt, die deutsche Sprache auf höchstem Niveau verwendet? In Österreich war es etwa Wendelin Schmidt-Dengler, geboren in Kroatien, in Deutschland war und ist es Marcel Reich-Ranicki, geboren in Polen …

Zusammenfassend kann soher geschrieben werden, um zu einem Schluß zu kommen, womit nicht nur gemeint ist, für heute zu enden, sondern zu einem Schluß zu kommen, mit derartigen Parteien sich weiter und je wieder beschäftigen zu müssen. Das Ende aber können ausschließlich die Wähler und die Wählerinnen jedweder Wahl herbeiführen, indem sie derartige Parteien in keiner Wahl je mehr wählen, oder zumindest, solche Parteien von Wählerinnen und Wählern jedweder Wahl in einer Größe gehalten werden von beispielsweise in Österreich der kommunistischen Partei, der christlichen Partei …

Derartige Parteien ruinieren nur, was je nur ruiniert werden kann.

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