Gegen einen F…-Comic zu hystisieren, ist wie F… zu wählen

Posted on 26. September 2010

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Es gelingt (und dieser Satz ist als Ausnahmesatz zu lesen, weil es einer mit der Vokabel Gelingen in Kombination mit dieser Partei ist) dem Personal, das FPÖ, BZÖ und FPK betreibt, leider erneut, mit einer simplen Zeichnung Politik durch Hysterie zu ersetzen.

Hysterie aber leistet absolut keinen Beitrag, Menschen zu überzeugen, diese Partei je nicht zu wählen.

Welche Aufregungen gab es doch, um ein aktuelles Beispiel anzuführen, in der Steiermark, und wie viel Zustimmung, werden die verschiedenen Meinungsumfrageergebnisse miteinander verglichen, erfährt diese Partei seit ihrem Baba, und wie viele konnten seit dem davon überzeugt werden, diese Partei heute am Wahlsonntag in der Steiermark nicht zu wählen …

Eine simple Zeichnung trägt auch wieder dazu bei, Genauigkeit durch Hysterie zu ersetzen. Es werden diese Wiener Sagen nicht ausschließlich an Jugendliche, wie u.v.a. die Salzburger Nachrichten meinen, als Wurfsendung in die Postkästen …  Auch der hier auftretende Pensionist wurde von diesem freiheitlichen Wurf postialisch am Kopf getroffen, in einer Wohnung, in der kein Jugendlicher wohnt, und auch kein Kind seinen Haupt- oder Nebenwohnsitz …

Es ist eine simple Zeichnung, die einmal mehr zeigt, wie bequem in diesem Land Politik gedacht wird. Das Geplärre über Verhetzung, Menschenverachtung mit starrem Blick vor allem auf den Obmann dieser Partei ist die Hymne, mit dem die Chöre, die eines Dirigenten im Negativen wie im Positiven bedürfen, in diesem Land einander das Politischsein versichern.

Mehr ist zu dieser Hysterie nicht zu schreiben, und was zur freiheitlichen Wurfsendung zu schreiben war, wurde bereits geschrieben:

FPÖ weiß nicht, für welche Wahl am 10. Oktober 2010 in Wien sie kandidiert

Es wird, das muß woh besonders angeführt werden, damit in keiner Weise die Gefährlichkeit von simplen Zeichnungen in Abrede gestellt. Aber das von dieser Partei Plakatierte, um ein aktuelles Beispiel anzuführen, Bettler verbieten zu wollen, wurde nicht von dieser Partei initiativ im Landtag und Gemeinderat umgesetzt, sondern von der SPÖ, mit Zustimmung von ÖVP und von FPÖ …

Gegen dieses Plakat, Bettler verbieten, waren keine massiven Stimmen zu hören, gegen das beschlossene Gesetz auch nicht. Es ist leicht, groß gegen Zeichnungen aufzutreten, und von den ganz gleichen Kämpfern und Kämpferinnen etwa gegen Rassismus  ist es ebenso leicht, Gesetze, aber dann nicht gegen Zeichnungen, sondern Gesetze gegen Menschen zu verabschieden, gegen ganz bestimmte Menschen …

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