Unverdiente Werbung für Nullgewichtige in der Politik

Posted on 12. September 2010

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Die Werbung für Heinz-Christian Strache, für einen der Nullgewichtigen im Politischen aus diesem Lager, im elften Wiener Gemeindebezirk zeigt einmal mehr auf, wie für diese Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ und FPK betreibt, von Dritten das Geschäft ohne Not betrieben wird.

Denn die parteipolitische Forderung, wie in vielen Medien zu lesen ist, in diesem Bezirk nach einer Umbennung von Strachegasse auf Hugo-Strache-Gasse kann und wird wohl als Ohnmacht ausgelegt werden, den Inhalten dieser Partei politisch nichts entgegensetzen zu können …

Es ist menschgemäß nicht leicht, einer Partei politisch zu begegnen, die nicht politisch ist, die im Grunde keine politische Partei ist, sondern eine Vereinigung von Heizern und Heizerinnen, die den Ofen, auf dem die Ressentimentsuppe gekocht wird, nicht ausgehen läßt.

Es wird daher, besser, es ist höchst an der Zeit, den Umgang mit dieser Partei, das Verhalten zu dieser Partei zu ändern.

Die Wählerinnen und die Wähler, die diese Partei mit einem Obmann XY wählen, wählen diese Partei auch mit einem Obmann XY, wählen diese Partei ebenfalls mit einem Obmann XY; denn diese für das Rezept der Ressentimentsuppe veranwortlichen Wähler und Wählerinnen wählen sich selbst …

Die Wählerinnen und Wähler wählen sich, in dieser Partei, auch am 10. Oktober in Wien, sie werden nicht Heinz-Christian Strache wählen, weil sie längst wissen, daß Heinz-Christian Strache nicht für sie als Gemeinderat im Wiener Landtag sitzen wird.

Wie hoch ist das Gehalt für einen Nationalratsabgeordneten und Klubobmann, und wie viel verdient ein gemeinderätlicher Klubobmann? Die Wähler und Wählerinnen wissen, daß kaum jemand bereit ist, sich finanziell zu verschlechtern. Und sie wissen von dieser Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ und FPK betreibt, sehr genau, wie dieses Personal am Gelde, wie aktiv dieses Personal werden kann für deren Vermehrung, aber keinesfalls für ihre Wähler und Wählerinnen …

Wer aber im Gemeinderat weiter sitzen wird, ist beispielsweise Johann Gudenus. Kennen die Wählerinnen und Wähler eigentlich Johann Gudenus? Es sind Antworten von Wahlberechtigten in Wien bekannt: Strache zu wählen, aber noch nicht gehört: Gudenus zu wählen

Die Wählerinnen und Wähler wählen also einen, von dem sie genau wissen, er wird sie nicht im Gemeinderat vertreten, und der, der im Gemeinderat sitzen wird, wird von ihnen nicht als Vertreter gewählt, also höchstens mitgewählt, wenn Wählerinnen und Wähler sich selbst wählen und sich dafür den Namen dieser Partei …

Auf diese Selbstwahl sind wohl die Antworten zu finden, die Handlungen auszurichten …

PS Die Anbringung einer Informationstafel unter dem Straßenschild, nach wem die Gasse also tatsächlich benannt ist, wäre eine einfache und unaufgeregte und werbefreie Lösung nach wie vor. Straßenschilder mit solchen zusätzlichen Informationstafeln sind keine Seltenheit. Nicht recherchiert wurde, nach welchen Kriterien derartige Informationstafeln angebracht werden oder nicht angebracht werden.

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