»Religionsfreiheit« ist, wieder, zu entfernen aus allen Gesetzen

Posted on 11. September 2010

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Und aus allen Verfassungen, aus allen Vereinbarungen und aus allen Konventionen sowohl auf internationaler als auch auf nationaler Ebene.

Stellvertretend für so viele Pakte, Gesetze auf internationaler und nationaler Ebene soll einer der entsprechenden Artikel in den Menschenrechten hier als Beispiel geändert werden; denn das Entfernen des Begriffes Religionsfreiheit kann dazu beitragen, die fortschreitende Neuverdummung durch die totale destruktive Allgegenwärtigkeit der Religionen aufzuhalten, die Themen der breitesten öffentlichen Diskussion nicht weiter durch diese Dominas diktieren zu lassen.

Artikel 18 lautet:

Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.

Durch eine derartige Änderung verlören Religionen nicht nur ihren ohnehin unberechtigten Sonderstatus unter den Anschauungen,  eine derartige Änderung befreite Gläubige von ihrem Zwang, eine Sonderstellung einnehmen zu müssen … Sohin kann es zur Entspannung in den Auseinandersetzungen um Religionen beitragen, die ohnehin nichts anderes sind als Lizenzen zum Töten, und deren weltlicher Beitrag sind ausschließlich Vernichtung und Verschwendung von je dringend benötigten Kapazitäten auch zum Lösen von enormen Weltproblemen …

Es reichte bereits aus, diesen Artikel beispielsweise wie folgt zu ändern:

Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken- und Gewissensfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung zu bekunden.

Allein mit dieser vorgeschlagenen Abänderung ist das Redundante aus diesem Paragraphen genommen. Denn Glauben sind nicht mehr als Überzeugungen, die ein Mensch haben kann, oder auch nicht haben kann. Und, wie zu lesen ist, sind diese ohnehin frei und deren alleinige und deren gemeinschaftliche Ausübung sind ohnehin geschützt. Und Gesetze auf nationaler Ebene garantieren, wie beispielsweise in Österreich, das Recht auf Zusammenschlüsse in Vereinen, das Recht auf Versammlungen, das Recht auf freie Meinungsäußerung … Womit bereits alles rechtlich festgeschrieben ist, um auch einem gläubigen Menschen ein Leben in Freiheit und ein freies und unbedrohtes gutes Leben in Ausübung seiner Überzeugung zu gewährleisten.

Die Entfernung der extra ausgewiesenen Religionsfreiheit kann dem gläubigen Menschen helfen, die Irrtümer, die er bis heute aus dieser besonders ausgewiesenen Religionsfreiheit ableitet, aufzugeben, beispielsweise den Irrtum, daß das Recht auf Religionsfreiheit die Pflicht ist, seinen Glauben, welcher Glaube das auch immer sein mag, massiv zu verbreiten und allen aufzwingen zu müssen.

Die fortschreitende Neuverdummung, von der eingangs gesprochen wurde, oder erschreckender, die galoppierende weltweite Schwachsinnisierung hat auch in den letzten Tagen das internationale und nationale öffentliche Geschehen dominiert.

Und dieser gefährliche, weil kapazitätenverschwendende und -vernichtende Schwachsinn sprengt, mit der Standarte Religionsfreiheit in der Hand, den Planeten in die Luft, vernichtet die Erde. Denn, wie bereits angeführt, es gibt Weltprobleme, die vordringlich derart zentral in der breitesten öffentlichen Diskussion zu stehen haben, und keinen Tag länger mehr die diffusen Gedanken und Überzeugungen der Organisierten Glauben.

Abschließend noch ein paar ganz aktuelle Beispiele aus diesem Kabinett des nationalen und internationalen Aberwitzes zur Veranschaulichung:

Christoph Schönborn schreibt in der umsonst verteilten Zeitung, das Beten habe Österreich 1955 die Freiheit gebracht. Marschierende und betende Menschen mit Rosenkränzen in den Händen …

Ariel Muzicant spricht sich gegen Architektur-Import in bezug auf Minarette aus. Architektur müsse in das Land passen … In Österreich werden  ja nach wie vor nur inländische Dreikanthöfe …

An dem einem Ende des Religionsstrickes zieht ein Pastor und schreit nach Verbrennung des Korans, und am anderen Ende des Religionsstrickes ziehen und demonstrieren sofort Anhänger dieser Bibel aufgebracht dagegen, und sofort ist ein Toter zu beklagen. Ein Buch verbrennen zu wollen, in einem originallosen und von Kopien der Kopien beherrschten Zeitalter … Die schwachsinnige Idee eines Pastors aus den amerikanischen Wäldern bekommt Weltgeltung, dominiert die Nachrichten, wird kommentiert bis hin zum amerikanischen Präsidenten, bringt Tausende auf die Straße, läßt Tausende schwachsinnig reagieren auf das Verbrennenwollen einer Kopie einer Kopie …

In Deutschland schreibt einer ein Buch, dessen Sätze zu Thesen medial hochgeschrieben werden, und dominiert wochenlang die Nachrichten, die breiteste öffentliche Diskussion, während es gleichzeitig etwa keine ebenso heftige breiteste Diskussion über die fortschreitende Verarmung …

PS Es wären die Menschenrechte selbst, die hier als Beispiel genommen wurden, wohl insgesamt zu durchforsten … Verwiesen sei hier knapp auf den überholten und unglückseligen Begriff Rasse

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