Wessen Denke regiert das Innenministerium der Maria Fekter

Posted on 29. August 2010

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Die Sätze aus dem Kurier von heute

Zur Aussage Fekters, wonach die Anwesenheitspflicht von Asylwerbern auch deshalb notwendig sei, um zu gewährleisten, „dass aus der Asyl-Grundversorgung nicht ein vorübergehendes Taschengeld für Roma aus südosteuropäischen Staaten wird“, heißt es im Innenministerium, dass die Asylwerber nicht nach Ethnien, sondern nach Herkunftsländern registriert werden. Man könne aber davon ausgehen, dass viele Roma […]

sind nicht nur widersprüchlich, sondern zeigen, wieder einmal, ebenfalls, mit welcher Selbstverständlichkeit, auch in Österreich, nach wie vor gegen alle Menschen, die dieser Ethnie zugeordnet werden oder sich selbst dieser zuordnen, diffamierende Unterstellungen verbreitet werden.

Asylwerber und Asylwerberinnen werden, wie oben im Zitat gelesen werden kann, nicht nach Ethnien registriert … Somit muß davon ausgegangen werden, daß nicht datenbelegt gesagt werden kann, es seien beispielsweise Sinti … Aber es reicht nach wie vor aus, zu vermuten, um eine Ethnie in ihrer Gesamtheit zu denunzieren und zugleich zu instrumentalisieren, wie von Maria Fekter, um, in diesem Fall, ihre Anwesenheitspflicht zu argumentieren …

Diese unverantwortlichen und diffusen und datenunbelegten Aussagen ließen heute aus einem Nachmittagstraum erwachen, der jetzt beim Schreiben dieser Zeilen noch erschauern läßt, das Innenministerium ist in diesem Traum eine untergeordnete Außenstelle des freiheitlichen Akademikerverbandes in Salzburg, und in einer Waldkirche sitzen hinter Maria Fekter ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor einem Abgrund, in der Sakristei von Belodeten bewachte Asylrechtsberater und -beraterinnen mit Mundknebeln, und hören nickend den akademischen Vorgruppenreferaten zu, bis schließlich der Hauptreferent, begleitet von einer kahlgrauen Jugend aus Vorarlberg, das Proszenium betritt, um über Integration

Träume, auch Albträume, sind gnädig, mit dem Erwachen sind diese vorbei,  und nichts war geschehen … Die Wirklichkeit in diesem Europa  aber ist für jene Menschen, die einer Minderheit sich zuzählen oder zugezählt werden, kein Traum … Vielleicht kann diese für alle ein Traum von einer Wirklichkeit werden, durch das Aufgeben des polarisierend gegnerischen Denkens von Mehrheit und Minderheit …

Posted in: Politik