In den Kellern des Internets hängen die akademischen Flecken

Posted on 20. August 2010

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Derzeit gibt es, wieder einmal, große Aufregungen um Straßenplakate der Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ und FPK betreibt …

Jedoch, es sind bloß Straßenplakate, inhaltsleere Straßenplakate, die keine Programme verkünden, es sind, wieder einmal, Prospekte in einem Theater, das unterschiedlich zwar, doch alle bedient und alle, ebenfalls unterschiedlich, glücklich macht …

Aber es gibt Programme, sogar von dieser Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ und FPK betreibt, die bereitliegen, zum Beispiel vom freiheitlichen Akademikerverband in Salzburg – Akademische Ideen: Arbeitslager, Schulpflicht als Kann-Bestimmung, Nichtintegration und sofort. Derartige Programme werden verbreitet und verbreitet und verbreitet, bis es auch andere Parteien aufgreifen und umsetzen. Über eine derartige gesetzliche Umsetzung gab es vor wenigen Wochen eine Aufregung, die kaum Aufregung zu nennen ist. Gegen Plakatsprüche werden innerhalb von Tagen Aberhunderte von Sprüchen deklamiert, finden innerhalb von Tagen die Gegenplakatsprüche Abertausende von Gefälltmirs, die Gruppe Gegen das Bettelverbot hat nach Monaten nicht einmal 900 Mitglieder, wobei es doch nur eines Klicks bedarfs …

In Wien gibt es aktuell die Idee u.a. von Gerhard Haslinger, Schulen für Inländer, in Berlin fordert die in bestimmten österreichischen Kreisen recht gern gesehene NPD getrennte Schulen für Deutsche und Ausländer … Wie oft wird geklickt werden, sollte diese Idee der Trennung aufgegriffen und gesetzlich …

Programme, wird angenommen, setzen voraus, daß über diese nachgedacht wird, ehe diese geschrieben und verbreitet werden. An Programmen ist auch interessant zu erfahren, welchem Gedankengut diese verpflichtet sind. Aus diesem Grunde wird heute noch einmal der freiheitliche Akademikerverband in Salzburg stellvertretend zum Beispiel, denn seine Flecken sind ebenso empörend, wie es die Straßenplakate sind …

Auf der Webpage dieses Akademikerverbandes gibt es einen Beitrag unter der Überschrift Der Wirbel um Kirche und Papst in der Rubrik Aktuelles. Das Datum der Veröffentlichung, die erste Schwierigkeit, kann nicht genannt werden, weil kein Datum angegeben ist.

Der Autor, wenigstens etwas ohne Schwierigkeit, ist genannt, André F. Lichtschlag, und von diesem wird veröffentlicht:

Der Blogger Le Penseur fasst die Kampagne so zusammen: „Was derzeit gespielt wird, ist ein eiskalter Machtkampf zwischen den Proponenten der säkularen Holocaust-Religion, die ihre mythologische Fundierung der europäischen Nachkriegsordnung – Es gibt kein absolut Böses, außer den Nazis – gefährdet sieht, und den Anhängern einer rational verstandenen Meinungsfreiheit, der eine solche Tabuisierung eines Themas schlichtweg unerträglich ist.

[…]

Schließen wir die Betrachtung dieses Medien- und Politikskandals mit einem Resumé Michael Klonovskys: „Im derzeitigen Getöse erleben wir den ersten theokratischen Großauftritt einer neuen Weltreligion, die die alte katholische gern wegbeißen möchte. Es handelt sich zum einen um die Ablösung Golgathas durch Auschwitz, zum anderen und damit verknüpft wird eine politischen Staatsform peu à peu zum Ziel der Geschichte und zum irdischen Gottesreich erhoben. Barack Obama ist die erste Figur des demokratischen Messianismus; ob er schon der Messias ist, sei dahingestellt. Der Papst vertritt dagegen das finstere Mittelalter, die Reaktion, das Standesdenken, das Anti-Emanzipatorische, die sexuelle Restriktion, das Abtreibungsverbot und was für den demokratischen Priester noch so alles des Teufels ist.“ Wie jahrhundertelang die christliche Lehre als allgemeinverbindliche Maxime des Denkens und Handelns galt, so Klonovsky, so sei dies heute „jene von der Demokratie – bei konstanter Drohung der Exkommunikation und inquisitorischen Bestrafung. Alle Menschen sollen im Namen der Demokratie getauft werden, auch die Taliban, und wessen Seele verstockt ist, dem wird man halt früher oder später die Tür eintreten, vor allem, wenn eine Ölpipeline durch sein Land führen soll; ansonsten genügt einstweilen der Ausschluss aus der Gesellschaft.“

Im Anschluß an den Text von André F. Lichtschlag wird es übergangslos anonym, eingeleitet mit der Überschrift: Die Meinung unserer Leser. Das ist die zweite Schwierigkeit, es kann nicht gesagt werden, wer diese Meinungen geschrieben, dem Akademikerverband geschickt hat, wann diese Kommentare verfaßt wurden. Die dritte Schwierigkeit ist, es kann aufgrund des Layouts auch nicht gesagt werden, ob diese Meinungen noch zur ersten Überschrift gehören oder …

Dennoch ein paar Zitate dieser von einem diesem Akademikerverband auch veröffentlichten Meinungen, die im Layout so gar keine Ähnlichkeiten aufweisen mit der üblichen Art veröffentlichter Kommentare zu Beiträgen im Internet. Denn dieses Wirrwarr erstaunt nicht nur, es läßt auch fortwährend an die Ideen, Konzepte und Programme denken, es erzeugt ein realistisches Bild, aus welchem Fetzengut die Ideen, Konzepte und Programme dieser Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ und FPK betreibt, gemacht sind und werden … Und es erzeugt ein zweites Bild, ein erschreckendes Bild: ein derartiges Wirrwarr findet nach wie vor seine Wähler und Wählerinnen, findet Eingang in andere Parteien zur gesetzlichen Umsetzung (siehe bereits erwähntes Bettelverbot) und keine breite Widerrede …

Schon vor drei Jahren wurde dort ein eigenes „Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen“ gegründet, das spezielle Programme zum respektvollen Umgang mit „Unterschiedlichkeit und Vielfalt“ entwickelt und damit zur Überwindung von Ausgrenzung und Rassismus beitragen will. Ein Schwerpunkt sind schwule und lesbische Einwanderer. Wird es Zeit, daß die muslimischen Fundamentalisten kommen?!

[…]

Es geht letzten Endes überhaupt nicht um die nicht zu verzeihende Schande des Kindesmissbrauchs, es geht darum, die Reste der letzten Bastion zu schleifen, die sich aus wohlerwogenen theologischen Gründen weigert, um goldene Kinder des Zeitgeists zu tanzen: kein Feminismus, kein Gender Mainstreaming, keine Quotenfrauen.

[…]

Andreas Unterberger: „Jeder Selbständige muss ständig mit einer peniblen Steuerprüfung rechnen. Jeder Straßenbahnfahrer muss jederzeit mit einer Zivilkontrolle rechnen. Jeder Autofahrer muss in Kurzparkzonen jederzeit mit einem Parksheriff rechnen. Jeder Hundebesitzer, jeder Arbeiter … Nur die Asylwerber sollen völlig unkontrolliert die Grundversorgung kassieren können.

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In Wien fand eine Schwulen-Demonstration statt. Das einzige, was man dort zu sehen bekam, wenn man dem ja immer extrem schwulenfreundlichen ORF traut, waren deftige Sadomaso-Typen.

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Warum gibt es keine demokratische Aufarbeitung des Gender-Konzeptes?

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Wer in einer „Watschn“ bei Kindererziehung a priori eine Verletzung der Menschenrechte sieht, aber gleichzeitig den millionenfachen Massenmord der Kinder im Mutterleib akzeptiert beziehungsweise gutheißt, ist ein solcher Heuchler, wie es der heutigen politischen und medialen Landschaft nur so geziemt.

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Küngs abtrünniger „Weltethos“ gegen kirchliche Lehre, nein danke!

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„Viele Psychologen und Psychiater haben gezeigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen Zölibat und Pädophilie gibt“, sagte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone bei einer Pressekonferenz in Chile. Sehr wohl aber hätten sie einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie festgestellt, was ihm kürzlich erst bestätigt worden sei.

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Der antichristliche Charakter von „Mein Körper gehört mir“ wird vielleicht am deutlichsten, wenn man dieses Motto mit der Aussage des Apostels Paulus aus dem ersten Korintherbrief vergleicht: „Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört ?“ (1. Kor 6,19)

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Der Klimaschwindel ist längst zur Ideologie, zu einem Religionsersatz geworden, gegen die Dogmatik des Klimabetruges ist kein Einspruch zulässig.

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Die Katholische Laien- und Kulturorganisation Pro Occidente begrüßt die klare Wahlkampflinie der Freiheitlichen Partei im EU-Wahlkampf. Der Plakattext „Abendland in Christenland“ weist auf ein mittlerweile schon tragisches Defizit in der weltanschaulichen Orientierung der EU-„Eliten“ hin, aber auch auf die immer massiver werdenden Probleme in Zusammenhang mit der massenhaften Zuwanderung islamischer Völkerschaften nach Europa.

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Der größte Schaden für die römische Kirche, den Zulehner heuchlerisch beklagt und dagegen „gute Ratschläge“ erteilt, ist ihre Nachgiebigkeit gegen solch zersetzende Personen und Tendenzen. In besseren Zeiten wären solche Gestalten reif für die Heilige Inquisition und ein Autodafé gewesen.

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Während anno dazumal der Papst vom deutschen Kaiser verlangte, Gottesleugner nicht zu dulden, verlangt jetzt die deutsche Bundeskanzlerin vom Papst, Holocaust-Leugner nicht zu dulden.

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Sollen Kaiphas und der Geist des Antichrist triumphieren?

Posted in: Politik