Die Tore von Auschwitz und »Zur Zeit«

Posted on 4. August 2010

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Einen Vergleich anzustellen zwischen den Toren von Auschwitz und vom Buchdienst von Zur Zeit, fiele leicht, das Ergebnis eines solchen Vergleiches …

Wird bedacht, was alles in »Zur Zeit« geschrieben wird, was alles dieser Buchdienst verkauft, kann auch gesagt werden: es ist nicht alles zu glauben, worüber frei geschrieben wird. Durchaus aber kann es auch als Aufforderung verstanden werden: Worüber du redest, das glaube dir selbst nicht.

Wird bedacht, was alles in »Zur Zeit« geschrieben wird, was alles dieser Buchdienst verkauft, kann auch gesagt werden: es ist nicht alles zu glauben, worüber frei geschrieben wird. Durchaus aber kann es auch als Aufforderung verstanden werden: Worüber du redest, das glaube dir selbst nicht.

Zu erklären, was mit einem derartigen Bild auf dem Titelblatt des Kataloges gemeint werden will, haben es jedoch die Macherinnen und die Macher, die Schreiber und Schreiberinnen dieser Wochenzeitung, also u.v.a.m. Bernhard Tomaschitz, Andreas Mölzer, Martin Graf, Helge Morgengrauen

Was immer die oben genannten Herren zu diesem Katalogtitelbild erklären, ist, ehrlich gesagt, vollkommen belanglos; denn in welche Art von Geschichtsschreibung sie einzureihen sind, ist ohnehin seit langem bestens bekannt, und auch, welchem Gedankengut sie …

Es soll die Wähler und Wählerinnen jedweder Wahl lediglich daran erinnern, daß ein Andreas Mölzer, ein Martin Graf selbst das Tor zur Gegenwart und somit auch zur Zukunft zugeschlagen haben, sie selbst es sind, die sich in dieser Vergangenheit eingesperrt haben, mit der sie ungeniert auf Steuergeldkosten nerven und in größter Ignoranz heutiger Gegebenheiten Ressourcen gegen die Menschen verschwenden …

Es ist ihnen nicht einmal möglich, bei einem ganz heutigen Thema ohne ihre Vergangenheit auszukommen … Andreas Mölzer schreibt am 3. August 2010 in seinem Block:

Vielleicht finden sich demnächst ja auch Haider-Tagebücher. Irgendein Konrad Kunjau ist vielleicht schon tätig.

In diesem Block, und das sagt bereits alles, kann auch ein Andreas Mölzer die Ungeheuerlichkeiten nicht mehr wegschreiben, gerade noch ist es ihm möglich, eine schwache Entschuldigung für Jörg Haider zu basteln:

Wenn derlei Dinge gegenwärtig im Zusammenhang mit dem verstorbenen Kärntner Landeshauptmann besonders heftig debattiert werden, so liegt das nicht daran, dass Rot und Schwarz solche Skandale nicht aufzuweisen hätten, sondern vielmehr daran, dass es eben Haider war, der speziell durch den Kampf gegen Korruption politisch groß geworden ist. Wer so häufig und intensiv von politischer Sauberkeit geredet hat, wie der Bärentaler, der bietet dann eben besondere Angriffsflächen, wenn Verdachtsmomente auf illegale Konten auftauchen und natürlich lastet man ihm auch das Fehlverhalten von engen Mitarbeitern, von Grasser bis Meischberger, an. Diesbezüglich trifft den verblichenen Volkstribun zumindest das Auswahlverschulden.

 Am Gelde hängt, zum Gelde drängt … ist die mölzerische Überschrift für diesen seinen Block. Unabhängig von Jörg Haider, unabhängig von Adolf Hitler, den Andreas Mölzer mit Konrad Kunjau selbst zu erwähnen sich bemüßigt fühlte, ohne Vergleich zwischen Adolf Hitler und Jörg Haider, kann gesagt werden, es sind vor allem jene, die am lautesten schreien, für das sogenannte eigene Volk zu arbeiten, genau jene, die nur für sich arbeiten, genau jene, denen die sogenannten eigenen Menschen vollkommen egal sind, genau jene, die die Menschen des sogennannten eigenen Volkes am Ende auch physisch vernichten und auslöschen wollen, wofür der von Andreas Mölzer selbst ins Spiel gebrachte Volkstribun Adolf Hitler nach wie vor das schlimmste Beispiel in der deutschen Geschichte ist.

Die Schreier und die Schreierinnen für das sogenannte eigene Volk, schreien immer nur für sich, halten immer nur für sich ihre Säcke weit auf … Es ist hoch an der Zeit, solche Schreier und Schreierinnen nicht mehr zu wählen, beispielsweise einen Andreas Mölzer nicht mehr in das Europäische Parlament und somit seine Partei nicht mehr zu wählen, in keiner Wahl …

Posted in: Politik