Werner Neubauer bekennt, Deutscher zu sein – keine Überraschung

Posted on 5. Juli 2010

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Eine Überraschung allerdings ist es, wird das Parteiprogramm gelesen, daß sozialheimatschaftliche Funktionäre dafür eigentlich selten öffentliche Bekenntnisse ablegen, deutsche Kultur-Gemein-Schafter zu sein …

Und eine Überraschung ist es allerdings auch, daß dieses Bekenntnis von Werner Neubauer, ein Deutschschafter zu sein,  medial und parteipolitisch auch noch kommentiert wird, ohne aber dabei, auch diesmal wieder nicht, herauszutreten aus dem Rahmen des reduktionistischen Denkens von der Einteilung in Kulturen und der Zuteilung der Menschen zu Kulturen als deren einzige Identität …

In den nächsten Tagen werden möglicherweise Hundertschaften von Deutschgemeinen, die in österreichischen Bergen und an österreichischen Flüssen lagern, öffentlich bekennen, anormal und widermenschlich auf eine Kultur reduzierte Wesen zu sein, ihre Zugehörigkeit zur deutschen Kultur dumpf brüllen … Zugehörigkeit selbst aber wird mit absoluter Mehrheit von Hörigkeit regiert. Und völkische Hörigkeit ist eine selbstmörderische und mörderische Bindung, für deren Auflösung es gänzlich neuer Therapiekonzepte bedarf.  Andreas Mölzer, dessen Schreibe Hans Dichand so interessant fand, daß er ihm Arbeit gab, eröffnet die, wenn Deutschland siegt, zu erwartende sozialheimatschaftliche Orgie des Bekennens … Das Bekennen, das, wie das Bild auch zeigt, in der Sozialheimatschaft Aufstieg bis zum Obmann …

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