Nicht die Heimatgeistfreaks mit Wichtigkeit zu adeln

Posted on 2. Juli 2010

0


 

Ist das vordringliche Gebot, wurde gedacht beim Sehen des Antrittes von Robert Menasse gegen den derzeitigen Obmann der sozialheimatschaftlichen Partei in der Mitternachtssendung des Österreichischen Rundfunks, in der auch Nachrichten gesendet werden …

Denn es ist vollkommen unergiebig, sich auf ein Gespräch mit einem Entscheidungslosen einzulassen, der also weder für noch gegen die Menschen, denen die Abschiebung aus Österreich droht, entscheiden kann. Robert Menasse hätte sich nur auf ein Gespräch mit Funktionärinnen und Funktionären von den Regierungsparteien einlassen dürfen, allen voran mit Maria Fekter. Und darüber hinaus, ein weiterer Aspekt, es unterstützt nur den Österreichischen Rundfunk in seiner der Bequemlichkeit geschuldeten Einladungspolitik, die vor allem die Sensationslust wohlig den unhaltbaren Status quo stützend befriedigen soll. Der ORF kann selbstverständlich Freakshows senden, aber auch ein Robert Menasse sollte sich dem Auftritt in einer solchen verweigern, vor allem, weil es für die Menschen, die von der Abschiebung aus Österreich bedroht sind, keine Unterstützung ist. Derartige nicht als Freakshows ausgewiesene Sendungen helfen nur den Freaks und geben nur beispielsweise den sozialheimatschaftlichen Freaks Wichtigkeit, senden die falsche Botschaft aus, sozialheimatschaftliche Freaks könnten etwas Wesentliches zur Lösung von politischen Fragen beitragen …

Mit einem Entscheidungslosen, also zum Beispiel mit Heinz-Christian Strache, kann und muß selbstverständlich diskutiert werden, aber dort, wo es angebracht und der Wichtigkeit dieser Entscheidungslosen angemessen ist, am Stammtisch …

Es hätte ein guter Sager werden können von Robert Menasse, aber er verwendete ein unpassendes Wort. Angehörige der sozialheimatschaftlichen Partei sind keine Streetworker von Maria Fekter, sondern die sozialheimatschaftliche Partei ist die Straßen-Staffel auch einer Maria Fekter …

Die mehrmals von Robert Menasse an den soziaheimatschaftlichen Obmann eindringlich gestellte Frage nach der Angst vor einem Kind sollte als Idee für ein Programm aufgegriffen werden, wer tatsächlich mit Angehörigen der Straßen-Staffel der Maria Fekter sich intensiv auseinandersetzen sollte: Psychologen, Mediatorinnen, Streetworker ….

Posted in: Politik