Welt ohne Kirchen

Posted on 27. Juni 2010

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Wien um 2010

Das ist Wien, wie es aktuell gekannt wird, mit diesem Ungetüm von einem Gebäude inmitten einer Stadt, als stellvertretendes Beispiel für alle Orte auf dieser Welt … (Wer einwenden möchte, der Stephansplatz sehe ja architektonisch heute ganz anders aus, als auf diesem Bild, wird ersucht, diesbezügliche Einwände beispielsweise an Ursula Stenzel zu richten, die es besser erklären wird können, weshalb kein anderes Bild auch das Wien von heute …)

Es kann menschgemäß nicht gewußt werden, wie sich die architektonisch gestalteten und die geistigen Räume weltweit entwickelt hätten, ohne die gemauerten Ungetüme der Organisierten Glauben … 

Zu spät aber ist es dafür nie, das herauszufinden.

Eine gute Entwicklung in diese Richtung, also zu einer Welt ohne Kirchen zu kommen, ist der Widerstand gegen den Bau von neuen Kirchen, mit der bedauerlichen Einschränkung allerdings, daß lediglich keine Moscheen gewollt werden. Die Ausweitung des Neins auf alle neuen Kirchenbauten ist gefordert. Aber dieses Nein hat nicht für Gegenwart und Zukunft allein zu gelten, sondern auch für die Vergangenheit. Der Ballast der Weitergänger und Weitergängerinnen der Organisierten Glauben ist abzutragen, die Plätze sind von ihren gemauerten Ungetümen zu säubern, um diese frei zu bekommen für eine neue Raumgestaltung architektonischer als auch geistiger Natur …

Der Stephansplatz, stellvertretend für alle je von Menschen verunstalteten Plätze auf dieser Erde vorgeführt, würde heute, hätte es dieses gemauerte Ungetüm des Organisierten Glaubens nie gegeben, zwar nicht wie auf diesem Bild aussehen, aber das Denken hätte nicht einen anderen Verlauf, sondern einen Verlauf, der bis heute nicht gewußt werden kann, genommen, der Raum der gesamten Stadt wäre nicht anders, sondern, wie es bis heute nicht gewußt werden kann, gestaltet worden, ohne die alles beherrschenden Monster in der Mitte mit ihren gehörvernichtenden und denkzerstörenden Geläute, Geschreie …

Posted in: Politik