Häupls Lob für Hans Dichand – eine Drohung

Posted on 19. Juni 2010

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Wie an der Überschrift zu erkennen ist, geht es in keiner Weise um Hans Dichand. Zu diesem Menschen, der nun nicht mehr seine niedrigsten Instinkte öffentlich bedienen kann, muß nichts mehr gesagt werden; er hat seine Arbeit der Schlechtigkeit beendet.

Aber die Reaktionen darauf können nicht unkommentiert bleiben. Dieses Hochamt für die in jedweder Hinsicht schlechteste Zeitung: inhaltlich, sprachlich …

Der Erfolg des dichandschen Mediums ist der niveaufreie Anspruch seiner Leser und Leserinnen an eine Zeitung.

Und eine dieser Reaktionen ist besonders hervorzuheben, weil sie eine Drohung ist. Der Erfolg, meint Dr. Michael Häupl, von Hans Dichand werde über seinen Tod hinaus wirken …

Es ist einerseits menschgemäß der leere und lobhudelnde Rosenkranz, der stets beim Ableben eines Menschen abgebetet wird, andererseits aber sagt dieses Geschwafel viel über die Ableier und Ableierinnen selbst aus …

Es ist also für einen Michael Häupl ganz in Ordnung, wenn …

Und damit kann über das eigentliche Geschwafel gesprochen werden. Dieses Geschwafel der Schwärmer und Schwärmerinnen von Hans Dichand von beispielsweise Integration, Antirassismus, Antifaschismus, Antinationalismus, Weltoffenheit, Bildung im allgemeinen und politische Bildung im besonderen, Aufklärung …

Einem, der eben seine Arbeit gegen diese Begriffe beenden mußte, wünscht also Dr. Michael Häupl, daß diese über seinen Tod hinaus erfolgreich wirke.

Das Bittere ist, es ist ein Wunsch, der sich erfüllen wird. Denn die Kneipen und die Branntweiner, die Akademien und die Universitäten sind voll von jenen, die begierig darauf sind, die Nachfolge auch von einem Hans Dichand anzutreten, der nicht, wie nun auch zu lesen war, das Ohr an der Bevölkerung hatte, sondern selbst nichts anderes war als ein Volksmund.

PS Im Angesicht des Todes ist alles lächerlich, so in etwa formulierte es Thomas Bernard. Nein, wird es allumfassend gesehen, kann dies nicht gesagt werden, aber in bezug auf die Staatsspitze dieses Kleinformats, um beim Beispiel Österreich zu bleiben, kann durchaus gesagt werden: Im Angesicht eines Sterbefalles entkleidet sich diese bis auf ihre …

Posted in: Chronik