Wen Bürgermeister nicht wollen

Posted on 13. Juni 2010

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Es war, darf angenommen werden, nicht das Anliegen der Redaktion der politischen Informationen des III. Präsidenten NR, mit dem Veröffentlichen der Entschuldigung darauf aufmerksam zu machen, daß diese Entschuldigung alles über den Stellenwert von Roma und Sinti in der europäischen und also auch in der österreichischen Gesellschaft aussagt.

Der Stellenwert von Roma und Sinti in der europäischen und also auch in der österreichischen Gesellschaft ist kein Stellenwert, sondern es sind für die europäische und also auch österreichische Gesellschaft Menschen, die nicht gewollt werden und deren Besuche abgewendet werden müssen.

Notwendig zu erwähnen ist, daß es nicht darum geht, was auf der präsidialen Webpage dazu geschrieben wird, zu diesem konkreten Anlaß der Aufregungen in Wels; es geht ganz und gar nicht um diesen konkreten Anlaß der Aufregungen in Wels. Ebenfalls in keiner Weise darum, den konkreten Anlaß zu überprüfen, ob es tatsächlich so …

UnzensuriertAt dient diesmal lediglich als Quelle, die bitter aufzeigt, wie weit verbreitet und tief verankert in Europa und also auch in Österreich nach wie vor die Ablehnung dieser Ethnie ist. Denn wer, zum Beispiel in Österreich, würde sich je dafür entschuldigen, beispielsweise das Ankommen von Niederländern leider nicht abgewendet haben zu können, wer würde je die Konsequenz daraus ziehen, keiner Niederländerin werde je ein bestimmtes Areal noch zur Verfügung gestellt werden, wer würde je mit einer derartigen Selbstverständlichkeit ein niederländerfreies Gelände …

Und es ist, wie gelesen werden kann, nicht ein sozialheimatschaftlicher Bürgermeister, es ist, wieder einmal, ein sozialdemokratischer Bürgermeister, der …

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