»Wir wollen die Loser nicht«, sagen die Bürgermeister

Posted on 4. Juni 2010

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Darauf hätte Dr. Michael Häupl gar nicht besonders noch aufmerksam machen müssen. Denn, Menschen, zu denen im Dialekt der Soziologie anders gesprochen wird, die vom wienernden Bürgermeister als Loser bezeichnet werden, auch in Wien nicht gewollt werden, weil sichtbar im öffentlichen Raum nicht gewollt werden, ist seit dem 26. März 2010 ohnehin bekannt.

Aber Bürgermeister Dr. Michael Häupl hat selbstverständlich nicht diese Menschen gemeint; er wird ausschießlich politische Loser, die Wahlen verlieren, konkret gemeint haben … Und für diese hat er stellvertretend einen Politiker namentlich genannt, diesen dadurch bereits zum Sieger in der Werbung ausgerufen, der einzige Herausforderer des amtierenden …

Es werden politische Loser nicht gewollt, deren Ideen jedoch sind der Partei des Bürgermeisters herzlich willkommen, wobei nicht mit Bestimmtheit gesagt werden kann, welche politischen Loser zuerst die Idee hatten, die Bettelverordnung und das Wegweiserecht zu verschärfen: die sozialheimatschaftliche Partei, die im letzten Jahr »Bettler verbieten« plakatierte, oder die christsoziale Partei von Dr. Wolfgang Ulm, der in der Verschärfung vom 26. März 2010 die Forderung seiner Partei umgesetzt sehen will … Es ist einerlei, wer diese Idee zuerst hatte, eine originäre Idee ist es weder von FPÖ noch ÖVP. Was wesentlich ist und bleibt, ist, daß die SPÖ, in Anlehnung an eine Aussage von Christian Deutsch in einem anderen Zusammenhang, ohne Genierer Gesetze auf Landesebene beschließt, die Christsoziale und Sozialheimatschafter fordern …

Möglicherweise können mit derartigen Gesetzen Verluste bei Wahlen gering gehalten werden, im Hinblick auf politische Gestaltung ist Bürgermeister Dr. Michael Häupl bereits vor dem Herbst 2010 einer, den er, wie er sagt, …

Posted in: Politik