Kriegsbilder auf blutgetränktem Boden im Mak

Posted on 26. Mai 2010

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Wer durch diese virtuelle Ausstellung geschlendert ist, wird sich noch an die Tafel erinnern, an die Aussage, sie seien die ruhmreichen Soldaten an der Front der Kunst und Literatur

Kaum ist die Ausstellung im MAK eröffnet, sind aus Nordkorea aktuelle massive Kriegsdrohungen zu hören, gibt es aktuelle Berichte über Morde. Das hat mit dem MAK selbst bedeutungsgemäß nichts zu tun. Womit aber das MAK etwas zu tun hat, ist das Hofieren und Bekanntmachen von Künstlern, die als Soldaten gutes Brot essen und dafür zu jeder Zeit das Lied derer unentwegt singen, die zu jeder Zeit bereit sind, einen Krieg zu beginnen, Morde zu befehlen …

Das Pferd der Politik trabt reiterlos, beflüstert und geschaukelt

Und diese nun im MAK hofierten Soldaten sind keine Künstler, die diese Ansprüche an die Kunst, wie sie von Peter Noever vor nicht einmal zwei Jahren noch großartig verkündet wurden, auf Plakaten, in ihrem Marschgepäck mitführen:

„die freiheit der kunst ist eine bedingungslose bedingung.“

„die unabhängigkeit der kunst ist heute wieder in gefahr.“

„die kultur eines landes bemisst sich an der existenz seiner künstler.“

„ministerium für gegenwartskunst.“

Nicht einmal zwei Jahre später, oder schlimmer noch, wohl schon zeitgleich ringt Peter Noever um das Vertrauen in Nordkorea; denn, wie zu lesen war, hätte es etwa vier Jahre gedauert, um die Propaganda einer Diktatur in das MAK …

Wofür die Ausstellung von Kriegsbildern entgegen der Meinung von Peter Noever ebenfalls nicht benötigt wird, nämlich für die Beschäftigung mit Nordkorea. Denn Nordkorea liefert allenthalben selbst genügend Anlässe, um sich mit Nordkorea beschäftigen zu müssen. Wie aktuell wieder: Morde und Kriegsdrohungen …

Posted in: Politik