Nebelgebinde für Peter Noever und von der Unwählbarkeit der KPÖ

Posted on 9. Mai 2010

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In der Volksstimme, Mai 2010, benennt Günther Hopfgartner der Partei KPÖ gemäß ideologiesicher die Gründe für die Aufregungen um die geplante Ausstellung im MAK, Blumen für Kim Il Sung, weshalb der Chefredakteur der Umsonst-Zeitung Heute selbst gegen diese Ausstellung toben

Und Günther Hopfgartner, geschult in Theorie und Diskurs, findet mit leichter Hand die Gründe: Neoliberalismus, Antikommunismus und Faschismus

Und Günther Hopfgartner, stolzer Träumer von der Bedeutung seiner Bewegung, meint eine Angst des Kapitalismus davor auszumachen, daß schon die bloße Existenz einer wahrnehmbaren kommunistischen Bewegung zur Systemgefahr

Der gesamte Aufwand an Theorie von Günther Hopfgartner dient wohl nur einer Sache, die jetzigen Zustände in Nordkorea zu vernebeln. Denn über diese jetzigen nordkoreanischen Zustände zu schreiben, ist Günther Hopfgartner die Hand zu ideologieschwer …

Aber diese Ausgabe der Volksstimme bringt noch etwas deutlich in Erinnerung, warum die KPÖ weiter nicht wählbar ist. Und es hängt, passend zur Ausstellung, auch mit Kunst und Literatur zusammen. Lutz Holzinger schreibt über das Elend der Kritiker, über Bücher, die Lutz Holzinger aufgrund der Empfehlungen las, und Lutz Holzinger ist unzufrieden. Diese Bücher möchte er in die Ecke pfeffern, diese Bücher gehören in die Rundablage, diese Bücher: weg damit … Lutz Holzinger weiß und sieht die Erfordernis, wie und welche Art von Autoren und Autorinnen lesbare Bücher produzieren … Eine Empfehlung, was mit Büchern noch gemacht werden kann, hat Lutz Holzinger nicht geschrieben, aber das machte ja die ideologische Konkurrenz …

Und in seinen Vermutungen zu Herta Müller, weshalb sie den Nobelpreis erhielt, schreibt Lutz Holzinger, die Sowjetunion habe immerhin den Nationalsozialismus gestoppt. Um den von Lutz Holzinger zitierten Bert Brecht auch zu bemühen: Hatte die Sowjetunion beim Stoppen des Nationalsozialismus nicht wenigstens Frankreich, England, die USA dabei?

Der letzte Satz von Günther Hopfgartner in seiner die Propaganda des Kommunismus: »Eine andere Welt IST möglich.«

Eine andere Welt ist tatsächlich möglich, aber nicht ( nach einer Formulierung von Pierre Chanu) mit den zweieiigigen Zwillingen Nationalsozialismus und Kommunismus.

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