Verbotsgesetz ja, Verbotsgesetz nein … Von den Botschaften des rosenkranzschen Lagers

Posted on 24. April 2010

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Wie inzwischen recht bekannt sein dürfte, hat Barbara Rosenkranz am 8. März 2010 mit einer an Thomas Klestil bei der Angelobung der schwarz-blauen Regierung erinnernden Miene eidesstattlich u.a. erklärt, nicht gegen das Verbotsgesetz zu sein. Und am Samstag davor hat Lothar Höbelt sich gegen das Verbotsgesetz ausgesprochen.

Wie inzwischen ebenfalls recht bekannt sein dürfte, ist Lothar Höbelt der Vorsitzende des Personenkomitees für Barbara Rosenkranz …

Am 19. April 2010 sagt Barbara Rosenkranz in einem Interview:

Also grundsätzlich stelle ich fest, dass wir in Österreich an den Universitäten eine sehr große Anzahl an sehr renommierten Historikern haben, die ihre Arbeit ausgezeichnet erledigen. Ich bin sehr froh, dass z.B. Lothar Höbelt in meinem Personenkomitee ist, der ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet ist. Aber zudem kann natürlich ein Bundespräsident immer wieder den Anstoß dazu geben, dass die Geschichte des eigenen Landes besser verarbeitet und verstanden wird.

Es könnte nun darüber geschrieben werden, welche Gruppierungen sich auch glücklich darüber äußern, vor allem im Internet, u.a. einen derart angesehenen Historiker an ihrer Seite in ihrem Kampf gegen das Verbotsgesetz zu wissen, das sie als Beweis sehen wollen für Meinungsverbot … Aber diese und das sind nicht von Belang, sondern der Umstand, daß auch und nicht nur ein Lothar Höbelt seine Meinung im Grunde in jedem Medium in diesem Land veröffentlicht finden kann …

Barbara Rosenkranz sagt über Lothar Höbelt, er sei ein ausgewiesener Experte … Diese seine Expertise wird wohl auch der Grund sein, daß er das Komitee der Kandidaten für eidesstattliche Erklärungen präsidiert

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