Nouvelles fleurs de l’ancien

Posted on 20. April 2010

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Werden die Ankündigung, der Pressetext für die Ausstellung im MAK gelesen, darf, will gehofft werden, doch eine kritische Darstellung erwartet werden, aber, mehr ist aufgrund der Kooperation mit einer staatlichen Einrichtung dieser Diktatur zu vermuten, keine entschiedene Ausstellung gegen eine Diktatur …

Kunst sei, wird in dem Pressetext der MAK-Direktor zitiert, die einzige gesellschaftliche Kraft, die es vermag, Grenzen zu überwinden …

Es stellt sich aber massiv die Frage, ob, wenn Farbe verwendet wird, ob, wenn Filme gedreht werden, ob, wenn Gebäude errichtet werden, damit schon die Kriterien der Kunst erfüllt sind, vor allem im Hinblick darauf, daß Künstler und Künstlerinnen in einer Diktatur angehalten sind, die Grenzen einer Diktatur mit kunsthandwerklichen Mitteln freiwillig zu bewachen, im nationalen Archipel Blumen zu pflanzen, um darunter die Ermordeten zu verstecken und darüber liebliche Bildmotive für den Führer, im Kreise seiner willig Terrorisierten …

Sie sind die ruhmreichen Soldaten an der Front der Literatur und Kunst.

Dieses Zitat des Diktators von 1951 ist auf einer Website zu finden, die durchaus angetan ist, als Begleitung zu dieser Ausstellung zu lesen, denn diese Website der Verteidiger der nordkoreanischen Diktatur offenbart selbst die gesamte totalitäre Grausamkeit …

Die Verteidigerinnen dieser Diktatur sprechen die gleiche Sprache, die beispielsweise in Österreich bestens bekannt ist, vor allem von den Verteidigern einer anderen, aber aus der gleichen Familie stammenden grausamen Diktatur, die es zum Wohl der Menschen schon lange nicht mehr gibt, aber für gewisse Lager nach wie vor attraktiv zu sein scheint …

Posted in: Politik