Von Ostpreußen bis Wien: Liebhaber von Verschwörungsthe… finden sich

Posted on 15. April 2010

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Das Ausland will bestimmt wieder zur Durchsetzung "weltweiter Interessen" das Inland zum "Vorgehen" nach inländischen Gesetzen zwingen ... Da ist doch die Sozialheimatschaft auch in Österreich gefordert, präventiv festzuhalten ...

Wenn auf der Website der Informationen des III. Präsidenten NR ein Artikel von Richard G. Kerschhofer veröffentlicht wird, über den überschätzten Rechtsruck in Ungarn, ist daran nicht bemerkenswert (weil genauso erwartet), daß Jobbik, wie im letzten Satz zu lesen, bereits zu einem Opfer stilisiert wird, daß von einer »…-Problematik« (nicht mal unter Anführungszeichen) …

Im Grunde ist nichts auf der Website des III. Präsidenten NR bemerkenswert im Hinblick auf kluge Auseinandersetzungen, aber vieles, wenn auch bitter, erheitend. Bitter erheitend deshalb, weil das Abstruseste noch immer Wähler und Wählerinnen findet.

Nun zum Heiteren als ein sehr gutes Beispiel dafür, wie in diesen Kreisen Verschwörungen geliebt und konstruiert und verteidigt werden:

Der Artikel von Richard G. Kerschhofer erschien in der Preußischen Allgemeinen Zeitung. Der Chefredakteur dieser Zeitung ist Konrad Badenheuer.

Konrad Badenheuer vermutet, der sudetendeutsche Gauleiter Konrad Heinlein habe nicht Selbstmord begangen, sondern wurde ermordet. Dann folgt eine Widerrede aus dem eigenen Kreis, und Konrad Badenheuer muß Einschränkungen machen, aber dergestalt, um doch irgendwie weiter von Verschwörungsthe…

An dieses Beispiel sollte gedacht werden, wenn, beispielsweise in Wien, wieder einer oder eine, wie auch aktuell gut bekannt, aus dem sozialheimatschaftlichen Lager laut verkündet, es würden Verschwörungen gegen sie oder ihn …

PS Richard G. Kerschhofer ist auch von GeniusCoat der Gesellschaft für freiheitliches Denken her bekannt. Zu dieser Gesellschaft wurde bereits etwas geschrieben, ebenfalls im Zusammenhang mit Jobbik und Roma und Sinti … Und aktuell zur Präsidentschaftswahl schreibt der ehemalige III. Präsident NR Gerulf Stix über den Opfergang von Barbara Rosenkranz … Was für eine zeitgenössische Sprache …

Posted in: Politik