Auch demokratisch legitimierter Mord ist nur Mord

Posted on 14. April 2010

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Wie umsichtig ein Sozialheimatschafter sein kann: Andreas Mölzer ist für Überprüfung, ob Jobbik »wirklich so antisemitisch, rassistisch, militant« ... Als ob Jobbik seiner Partei gänzlich unbekannt wäre ... Überprüft und für pro befunden sind wohl die rosenkranzschen Positionen ...

Derart apodiktisch muß es einmal formuliert werden, um diesen Verharmlosungs- und Beschuldigungsorgien auch eines wahlversorgten EU-Abgeordneten und politischen Profiteurs der Nationalismus- und Revisionismus-Industrie entschieden entgegenzutreten, zu widersprechen, daß alles in Ordnung sei, wenn es nur durch Wahlen … In dieser seiner Demokratie mag Andreas Mölzer allein leben, als einziger Bürger, mit einer landrätlichen »…wurzlerin«

Es muß nicht einmal die Geschichte bemüht werden, um zu sehen, wohin Hetze immer führt; denn Hinweise auf die gegenwärtigen Gegebenheiten, die Roma und Sinti in Europa zugewiesen sind, auf die tödlichen Gefahren, denen Roma und Sinti in Europa nach wie vor ausgesetzt werden, reichen dafür vollkommen aus …

PS Andreas Mölzer hat nach dem Antisemitismus von Jobbik gefragt. Daher ist ebenfalls daran zu erinnern: Wiener Zeitung vom 10. April 2010:

Orbán ist am Freitagnachmittag im Wiener Parlament mit Vizekanzler Josef Pröll zusammengetroffen. Ein Wahlsieg Orbáns wäre ein „Gewinn für Ungarn“, sagte Pröll. Der Fidesz-Chef hat an der Verleihung des Großen Leopold-Kunschak-Preises an den belgischen Ex-Premier und jetzigen Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei, Wilfried Martens, teilgenommen.

Die Führerpartei, wie Fidesz von Paul Lendvai genannt wird, ist also für Josef Pröll …

White return kann also nicht einmal für Wähler und Wählerinnen der ÖVP eine Option für die nächste Wahl sein …

Posted in: Politik