Der Zölibat – nicht mehr als ein rechtliches und arbeitsgerichtliches Thema

Posted on 27. März 2010

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Es ist sonderbar, daß eine säkulare Gesellschaft, wenn es darum geht, wie über den Zölibat geredet werden darf, im Rahmen der Vorgaben des Organisierten Christentums nur zu diskutieren imstande ist.

Als ob es das Organisierte Christentum und die Gesetze des absolutistisch regierten Staates in einem Stadtteil von Rom nur geben würde, und keine anderen Gesetze, die etwa die Pflichten und die Rechte der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen regeln, in denen die Pflichten der Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen festgeschrieben sind, die die Rechte der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf ein angemessenes Maß …

Der Zölibat ist in einem Rechtsstaat, der nicht Staat der Vatikanstadt heißt, nur eine permanente Rechtsverletzung der Arbeitgeberin römisch-katholische Kirche, die Lebensweise seiner Angestellten, gleich in welchem Land, auch außerhalb der Arbeitszeit, somit 24 Stunden am Tag, totalitär zu bestimmen …

Es ist sonderbar, daß weder Gewerkschaften noch die Arbeiterkammer in Österreich, um einen konkreten Rechtsstaat als Beispiel zu nennen, je tätig geworden sind, um gegen diese massiven rechtlichen Verletzungen von Arbeitnehmern des Organisierten Christentums …

Allein schon in arbeitsrechtlicher Hinsicht also ist die römisch-katholische Kirche außerhalb der Mauern des absolutistisch regierten Staates in einem Stadtteil von Rom nichts anderes als eine gewerbsmäßige Dauertäterin …

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