Das Problem heißt Wähler und Wählerinnen

Posted on 10. März 2010

1


 

Ohne sie wäre Barbara Rosenkranz das harmlose Restexemplar einer aussterbenden Art –
mit ihnen ist sie ein guter Grund auszuwandern

Wenn Ihnen das bekannt vorkommen sollte, dann kommt Ihnen das auch zu recht bekannt vor. Denn derart beginnt Peter Michael Lingens seinen dieswöchigen Kommentar im Profil. Mit einem kleinen, aber entscheidenden Unterschied.

Die Wähler und Wählerinnen heißen bei Peter Michael Lingens Hans Dichand.

Dieser Unterschied ist entscheidend in mehrfacher Hinsicht.

Deswegen muß noch einmal begonnen werden, unter einer neuen Überschrift:
 

Die Probleme machen die Wähler und Wählerinnen

Ohne sie wären … harmlose Kandidatinnen und Kandidaten einer sich seit Jahrzehnten überholten und sich selbst disqualifizierten Weltanschauung – mit ihnen ist weiter auf ihre Mündigkeit zu pochen

Zu Hans Dichand selbst ist nichts mehr zu schreiben, als hier schon geschrieben wurde … Peter Michael Lingens ist aber zu fragen, was er unter bürgerlich, christlich, sozial versteht?  Kann wer noch bürgerlicher sein, als jener, mit Kaffee und Guglhupf, mit Hund im Garten und Sammelstolzliebe auch zur Kunst? Kann wer noch christlicher sein, als jener, der einem Kardinal Arbeit als Lohnschreiber gibt? Kann jemand noch sozialer sein, als jener, der in seiner Zeitung einer Ombudsfrau für ihren sozialen Kampf Platz einräumt und für Tiere eine gute neue Heimat suchen läßt?

Eigentlich war beim Lesen des Kommentars von Peter Michael Lingens die Idee sofort auf dem Tisch, diese seine Ansichten Absatz für Absatz durchgehen zu wollen, dafür Beispiele anzuführen, das Ergebnis der letzten Wahlen in Niederösterreich heranzuziehen, Begrifflichkeiten zu klären, wie Unterbewußtsein und so weiter und so fort.

Aber diese Idee will nicht weiter verfolgt werden.

Denn es ist ja kein politischer Kommentar, es ist lediglich eine Werbung für einen Kandidaten. Wobei nicht so weit gegangen werden will, zu schreiben, es sei unpolitischer Schwachsinn eines Lesers des dichandschen Mediums, wie Peter Michael Lingens der Leserschaft des dichandschen Mediums unterstellt, unpolitische Schwachsinnige

Aber diese Idee will nicht weiter umgesetzt werden. Denn ist ja bloß eine Werbung für einen Kandidaten von einem journalistischen Bewahrer eines obrigkeitsstaatlichen, autoritätshörigen und parteipolitischen Denkens, diktiert vom Un…

Posted in: Politik