III. Unzensurix NR vulgo III. NR-Präsident kann nicht begreifen wollen den Unterschied von Ursache und Wirkung

Posted on 5. März 2010

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Wenn auf AnonymisiertAt vulgo UnzensuriertAt Unzensurix vulgo Mag. Dr. Martin Graf schreibt, es werde das Feindbild Mutter erschaffen, um gegen Barbara Rosenkranz als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin zu wettern, muß dem III. Unzensurix NR zugestimmt werden, ogleich ihm diese Zustimmung, ist zu befürchten, auch nicht gefallen wird.

Es ist eine Dummheit, die Anzahl der Kinder einer Kandidatin gegen eine Kandidatin anzuführen. Zu dieser Dummheit drängt die Sozialheimatschafterin aber selbst durch ihre weltanschauliche Verortung. Wen mag es dann noch verwundern, gestützt auch noch durch die Vornamen der Kinder, daß die Kinder der Kandidatin ebenfalls zu einem politischen Argument werden?

Es ist auch eine Dummheit, immer reflexhaft mit der Warnung vor einem wiederkehrenden Nationalsozialismus zu argumentieren. Zu dieser Warnung aber drängt die sozialheimatschaftliche Partei mit ihrer weltanschaulichen Verortung. Wen mag es da noch verwundern, daß auf die ständigen absonderlichen Verweise durch Sozialheimatschafterinnen und Sozialheimatschafter auf die Geschichte mit gesicherten Daten und Fakten aus der Geschichte geantwortet werden muß?

Niemand wird je von Barbara Rosenkranz verlangen, sie müsse sich von ihren Kindern distanzieren, wie es die Meinung von Dr. Martin Graf ist. Aber es kann auch von einer Barbara Rosenkranz verlangt werden, daß nicht von einer Barbara Rosenkranz ebenfalls, wie von so vielen Sozialheimatschaftern und Sozialheimatschafterinnen, ständig verlangt werden muß, endlich den Unterschied anzuerkennen, was gesicherte historische Tatsachen sind und was bloße Meinungsäußerung ist.

Es ist wohl für Dr. Martin Graf höchstpersönlich in Stellvertretung für viele Sozialheimatschafterinnen und Sozialheimatschafter ein brutal formulierter Beispielsatz notwendig anzuführen: »Im III. Reich wurden Millionen von Menschen systematisch und industriell ermordet, aber dennoch bin ich der Meinung, daß das Deutsche Reich für mich ein erstrebenswertes Vorbild sein kann mit seinen Werten, mit seinem Hochhalten der intakten Familie, mit seiner Lobpreisung der tapferen Mutter und Frau, die ihren Mann steht, wenn der Mann unter Waffen in die Welt zieht, um Lebensraum zu erobern für deutsche Kinder mit deutschen Vornamen«, und so weiter und so fort.

Würden Sozialheimatschafter und Sozialheimatschafterinnen, würde Barbara Rosenkranz derart, wie in diesem Satz zur Verdeutlichung des Unterschiedes von Meinungsäußerung und Geschichtsumschreibung angeführt, zum Beispiel eine derartige Meinung äußern, wer würde dagegen mit dem Verbotsgesetz vorgehen wollen? Niemand. Aber ebenso könnte niemand, ist zu hoffen, etwa eine Barbara Rosenkranz in irgend ein Amt je wieder wählen wollen, außer jene, ist zu hoffen, extrem wenigen, die der Meinung sind, für eine intakte deutsche Familie sei der Preis von ein paar Millionen Ermordeten ein hinzunehmender …

PS Daß hier Unzensurix als Dr. Martin Graf geführt wird, geht auch auf den Umstand zurück, daß die Redaktion von UnzensuriertAt bislang noch keinen Einspruch dagegen vorgebracht hat, die die Texte auf dieser Website doch zu verfolgen scheint, wie ein Kommentar der anonymen Redaktion es nahelegt.

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