Leopold-Kunschak-Preisträgerin als Ministerin will ein Land der hellen Köpfe

Posted on 26. Januar 2010

1


 

Vorausgesetzt, diese sind österreichische Staatsbürger (in der Regel), wie es in der Ausschreibung für die Leopold-Kunschak-Preise heißt.

Bei derart etablierter Frauenpower wäre eine geschlechtsneutrale Ausschreibung nur sentimentale Erinnerung an ein längst untergegangenes Land, in dessen Bundeshymne bloße Söhne ...

 
2004 war Beatrix Karl, nun Wissenschaftsministerin, selbst eine Preisträgerin; späterhin Generalsekretärin des ÖAAB mit seinem Sekretariat Organisation für den Leopold-Kunschak-Preis …

Der Leopold-Kunschak-Preis als Einstieg in die Politik? Die erste gemäße Sprosse auf der Leiter zum Aufstieg zur Ministerin?

Vorausgesetzt die hellen Köpfe sind österreichische Staatsbürger sind Männer …

 
Gemäß Apa-Presseaussendung vom 13. März 2004 sagte Andreas Khol im Parlament zu den sogenannten Spitzen des Staates und der Kirche , es sei der breiteste private Preis

Nationalratspräsident Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, der im Jahr 1979 selbst mit dem Leopold Kunschak-Preis ausgezeichnet wurde, würdigte in seiner Ansprache Leopold Kunschak als einen „der 1945 mit dem Schlüssel in der Hand die Demokratie in Österreich mit eröffnete“. Der Leopold Kunschak-Preis sei in Österreich „einer der größten und breitesten privaten Preise“, so Kohl.

der private Preis, der am breitesten durch Steuergeld gefördert wird? Meinte dies Andreas Khol?

Subventionskonto, beinahe ein Wunsch

Beinahe der Wunsch nach einem Subventionskonto, um mit einem Blick sehen zu können, wie viele Förderungen von Bund, Ländern und Gemeinden etwa der private Leopold-Kunschak-Preis erhält. Durch die Jahre sind viele zu finden, zum Beispiel eine durch das Bundesland Vorarlberg, in dem 2009 Wahlerfolge mit Antisemitismus erzielt werden konnten …

Der Leopold-Kunschak-Preis ist also ein größter privater Preis, mit dem steuergeldlich gefördert u.a. Parteifunktionäre sich auszeichnen lassen, und andere helle Köpfe, wie Andreas Unter…

Ein stumpfdunkler Kopf wird es eben nicht verstehen können, was Christlich-Soziale wirtschaftspolitisch als privat definieren. Möglicherweise ist, in diesem Fall, ein Preis dann ein privater Preis, wenn dieser durch das Geld von Privaten, die auch Steuergeldzahlerinnen und Steuergeldzahler genannt werden,  subventioniert …

Vorausgesetzt der Zugang wird auf helle Köpfe beschränkt …

Ist das Zahlenkönnen von Studiengebühren das erste Kriterium zum Erkennen, wer ein heller…

Es ist bald wieder März und die Bestellung einer Leopold-Kunschak-Preisträgerin zur Ministerin ein guter Anlaß, wieder zu beginnen, daran zu erinnern, weshalb, wenigstens, 

dieser Preis umzubenennen ist.

Posted in: Politik