Das Verkaufte der Sozialheimatschaft ist immer das eigene Volk

Posted on 14. Januar 2010

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Zwischendurch sind jene, die die freiheitliche Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den bis jetzt gezählten drei Schäften FPÖ, BZÖ, FPK als eine wählbare Partei befinden, wieder einmal daran zu erinnern, wer stets auf der Strecke bleibt, wer für seine und ihre Wahl einer derart gesinnten Partei steuergeldlich immer zu bluten hat.

Das sind Sie, Wähler. Und auch Sie, Wählerin.

Wenn Sie diese Ein-Paar-Stiefel-Partei wählen wollen, weil diese Partei Ihnen groß davon erzählt, wie heilig ihr die Heimat ist, wie wertvoll ihr die Heimat ist, wie sehr ihr der Kampf um die Heimat …, dann denken Sie daran, daß eine derartige heimatliche Partei die erste ist, der die Heimat gar nichts ist, außer, zum Beispiel, es kann für die eigene Partei reichlich Geld gescheffelt werden. Es ist bezeichnend dafür, daß eben gerade ein Vertreter dieser Partei mit Vorwürfen konfrontiert ist, er hätte für eine ordentlich hohe Parteispende die österreichische Staatsbürgerschaft sofort verkauft. Ohne Prüfung etwa der Deutschkenntnisse … Aus dem Geschäft ist aber nichts geworden. Das zeigt zugleich noch etwas sehr gut auf: Vertreter einer derart gesinnten Partei sind sogar unfähig, Geschäfte für die eigene Partei zu machen. Denken Sie dabei auch daran, eine derart gesinnte Partei wäre für die Wirtschaft, für den Arbeitsmarkt usw. politisch eines ganzes Staates verantwortlich.

Wenn Sie diese Ein-Paar-Stiefel-Partei wählen wollen, weil Sie Erzählungen dieser Partei glauben, es sei eine soziale Partei, eine Partei, die für die Menschen, für Sie da ist, dann schauen Sie zuerst in Ihre Brieftasche, ob Sie auch genügend Geld haben, damit diese Partei für Sie tatsächlich da ist, und nicht nur Sie für die Partei als eine bei nächster Gelegenheit zu verschachernde Wählerin und als ein zu verschachernder Wähler.

Wenn Sie diese Ein-Paar-Stiefel-Partei wählen wollen, denken Sie daran, für welche, gerade aktuell, Menschen aus anderen Staaten ein Vertreter dieser Partei Fußfesseln fordert. Das ist keine Forderung gegen Menschen mit Vermögen. Oder ein anderer Vertreter dieser Partei, ebenfalls gerade aktuell, eine Abwesenheitspflicht für Asylwerber und Asylwerberinnen fordert. Das sind alles Knebelungsphantasien gegen Menschen, die nicht vermögend sind, sondern ganz im Gegenteil wie …

Denn Menschen mit Vermögen wären dieser Partei in Österreich sehr willkommen, vorausgesetzt, diese wären bereit, wird das oben erwähnte Beispiel weitergedacht, diese Ein-Paar Stiefel-Partei ordentlich mit Parteispenden zu versorgen. Und wenn Millionen von Vermögenden bereit wären, diese Partei ordentlich zu finanzieren, alle Millionen wären dieser sozial-heimatlichen Partei in Österreich willkommen. Und alle bisherigen Märchenargumente wären plötzlich, die von dieser Partei getrommelt werden, damit Sie diese Partei wählen, null und nichtig: keine Sorge mehr also beispielsweise darum, das inländische Volk werde im eigenen Land eine Minderheit und so weiter.

Wenn Sie diese Ein-Paar-Stiefel-Partei wählen wollen, denken Sie daran, weshalb sollten Sie ohne Vermögen für diese Partei von Interesse sein, außer als Wählerin, Wähler? Und parteisystemgemäß als Steuerzahler und -zahlerin. Denn als Steuerzahlerin und -zahler dürfen Sie das von dieser Partei Angerichtete wieder in Ordnung bringen. Einen Dank dafür dürfen Sie nicht aber nicht erwarten. Denn Vertreter einer derart gesinnten Partei können sich nie an etwas erinnern, wie das aktuelle Beispiel zeigt: ein Vertreter dieser Partei erinnere sich gar nicht mehr daran, das oben erwähnte Staatsbürgerschaftsparteispendengespräch geführt zu haben. Ein aktuelles Beispiel reicht wohl als Hinweis: eine Bank in Kärnten, das gesamte Bundesland Kärnten …

Und zum Schluß, ehe Sie diese Partei wählen, versuchen Sie sich zu erinnern, ob Sie in Kärnten beispielweise informiert wurden, daß Sie persönlich ganz schön viel Geld verdienen könnten? Oder waren es doch nur ein paar Menschen ohnehin schon mit Vermögen, die aufgrund von entsprechenden Informationen innerhalb kürzester Zeit, wie zu lesen ist, wieder Millionen verdient haben sollen mit dieser Bank in Kärnten, für die Sie als Steuerzahler und Steuerzahlerin jetzt … Und was haben Sie bekommen? Vielleicht mal ein paar Münzen, für die Sie sich brav auf der Straße angestellt und dann artig bedankt haben, um mit diesen Gnadenmünzen fünf Stück Kohle zum Heizen im letzten Winter kaufen zu können? Und wie heizen Sie in diesem Winter?

Und ganz zum Schluß, ehe Sie diese Partei wählen, denken Sie nicht auch, daß diese Partei wieder Märchenargumente finden würde, um beispielsweise den Bau von Tausenden Mineratten in Österreich zuzulassen, wenn ihre parteispendenden Vermögenden für ihre Villen …

Posted in: Politik