»Unterm Jörg hätte es das nicht gegeben«

Posted on 27. Dezember 2009

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wird Ursula Haubner vom dichandschen Medium zitiert, am 27. Dezember 2009, mit einer traditionsreichen Phrase, die in Österreich nach wie vor das Denken der Gegenwart ist, wenn auch kein demokratisches …

Dieser Eintrag ist wieder keiner zu Dr. Jörg Haider, sondern erneut einer gegen das Vergessen. Und das erscheint weiter mehr als notwendig zu sein, vor allem mit Blick auf diese, auch seine gewesene Ein-Paar-Stiefel-Partei und deren nach wie vor, wenngleich unverständliche, Attraktivität für Wähler und Wählerinnen …

Nicht weil eine Mutter, eine Schwester durch das dichandsche Medium ihren Sohn, ihren Bruder gegen alle sozialen, politischen, wirtschaftlichen usw. Tatsachen verklären lassen dürfen, sondern auch schon jene, die Jörg Haider stets kritisch bis äußerst kritisch gegenüberstanden, ihre Urteile über Jörg Haider mit einem schwächer und schwächer werdenden Gedächtnis aufweichen zu beginnen, manche bereits der Versuchung erliegen, ihm ebenfalls Bedeutung zu geben, vor allem durch Vergleiche mit Heinz Christian Strache.

Wie verantwortungslos, wie unfähig, wie bedeutungslos usw. müßte wer tatsächlich aber sein, um in einem direkten Vergleich mit Heinz Christian Strache je schlechter als Heinz Christian Strache abzuschneiden? Derartige Vergleiche und ein derartiges Starren auf bestimmte Personen tragen zu nichts bei, ändern kein Wahlverhalten. Denn Heinz Christian Strache ist, was auch Jörg Haider war, ein von Wählerinnen und Wählern aus Stimmzettel gebastelter Golem.

Vor seinem Tod, wird die Mutter in oben erwähnten Artikel, zitiert, sei doch alles wunderbar gelaufen, er habe sich endlich als Politiker gezeigt, und nicht als jemand, der die Stimmung mit Reden schüren könne

Für wen außer Jörg Haider es noch wunderbar gelaufen sei, führt Dorothea Haider menschgemäß nicht aus. Sie hätte es nicht sagen können, für Kärnten, für die Bank, für …

Es mag durchaus sein, daß Jörg Haider unmittelbar vor seinem Tod, in der Nacht, allein in einem Auto, ohne Kamera, ohne Mikrofon, die Stimmung gegen Dritte nicht aufheizte. Eine Mutter lügt, wie im christlichen Abendland gewußt wird, nicht, aber eine Mutter mag in ihrer unendlichen Mariengüte eben nicht alles sehen.

Wenige Wochen vor seinem Tod jedoch, zwar nicht schreiend wie ein Heinz Christian Strache mit der kernig vor sich aufgepflanzten Heterosexualität als Banner, hatte Jörg Haider als der Treueste der Ehrtreuen seiner lebenspolitischen Ausrichtung beispielsweise noch gegen Roma und Sinti

PS  Das Buch von Regina und Andreas Zeppelzauer über die Erinnerungen einer Mutter an einen Sohn ist  im Verlagsunternehmen von Wolfgang Dvorak-Stocker beheimatet, wie u.v.a. auch das Buch über 150 Jahre Burschenschaften in Österreich, herausgegeben von Dr. Martin Graf, III. Präsident NR …

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