Die bis auf das Bangen um Wahlstimmen ausgezogene Frauenministerin

Posted on 26. Dezember 2009

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In den letzten Tagen war viel darüber zu lesen, Frauenministerin Heinisch-Hosek sei unter bestimmten Gegebenheiten für ein Verbot …

Nach dem für Politiker und Politikerinnen eigens geschaffenen System der opportunen Logik ist die Frauenministerin einerseits dafür, Frauen die Entscheidungsgewalt, ob sie ein bestimmtes Kleidungsstück tragen wollen oder nicht, absolut zu entreißen, anderseits ist die Frauenministerin aber dafür, Frauen selbst entscheiden zu lassen, ob sie ein bestimmtes Kleidungsstück tragen wollen oder nicht.

Das eine Kleidungsstück ist die Burka, das andere

das Kopftuch …

Plötzlich ist das Kopftuch nicht mehr das Tuch des fremden Satans, das verboten werden muß.

Das Kopftuch …

Plötzlich ist das Kopftuch das Tuch der vollkommen selbstbestimmten Frau, die darüber hinaus in Österreich auch keinen Cent weniger als der Mann …

Das Kopftuch …

Plötzlich scheint auch die Frauenministerin sich daran zu erinnern, daß das Kopftuch das Tuch des inländischen Allahs, das Tuch der christlich-österreichischen Frau ist, also das Tuch der vollkommen gleichberechtigten Frau, die selbstverständlich selbst zu entscheiden hat, ob sie …

Das Kopftuch …

Vor ein paar Jahrzehnten noch war in Österreich das Kopftuch die das Straßenbild total bestimmende Tracht. Eine Forderung nach einem Verbot dieser das Haar verbergenden Tracht ist nicht in Erinnerung.

Das Kopftuch …

Auch heute möchte die Frauenministerin Heinisch-Hosek kein Verbot der österreichischen Tracht, aber, wie zu vermuten ist, nicht nur aus Nostalgie, sondern vor allem aus Angst um Wahlstimmen. Denn die Tracht kehrt zurück.

Das Kopftuch,

Und für die Rückkehr der österreichischen Tracht wird breit geworben, für eine Bank, mit dem bis zur Kenntlichkeit alles sagenden Slogan,

konservativ, liegt voll im Trend.

Die Geschichte dieser Bank, die nun breit für die Rückkehr von dieser inländischen Tracht und für Konservatismus wirbt, erzählt auch davon, wie diese Bank zunächst vollkommen sozialistisch und dann sozialdemokratisch dominiert war.

Derart wird es verständlich, daß eine Ministerin, auch von einer oder der sozialdemokratischen Partei, die sich wie eine Großbäuerin die Bank Austria als Nutzvieh …, …

Würden die inländischen und wahlberechtigten Frauen in Österreich statt dem Kopftuch die Burka in braver Erfüllung der ihnen von den inländisch wahlberechtigten Männern auferlegten Pflichten je getragen haben und tragen, würde auch diese Bank sofort mit der Burka statt mit dem Kopftuch für die Rückkehr zum Konservatismus werben, auch die Frauenministerin würde keine Sekunde über ein Verbot der Burka, einträchtig mit den klerikalen Aufsehern der inländischen Religionsfaktionen, von denen eine dem staatlich absolutistisch regierten römischen Stadtteil hörig ist, breit öffentlich nachdenken.

Aber auch die Frauenministerin würde im Bangen um Wahlstimmen doch wieder irgend etwas finden, um weiter und weiter und immer weiter gegen den fremden Satan …

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