Kennt Christian Höbart die Zukunft und will auch Martin Graf den Umbruch?

Posted on 24. November 2009

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Das vom III. Präsidenten NR herausgegebene Buch zu 150 Jahre Burschenschaften in Österreich war, wie es scheint, bis zu den Veranstaltungen der Burschenschaften mit dem Kommers in der Wiener Hofburg exklusiv bei Dr. Martin Graf zu bestellen. Denn sein aber auch der Verlag von beispielsweise Barbara Rosenkranz, der Ares-Verlag, hat dieses grafsche Buch, wie der Verlag auf seiner Webpage schreibt, erst mit 20. November 2009 in seinen Katalog aufgenommen.

In Zusammenhang mit diesem Buch und der Webpage der Burschenschaft Olympia wurde an den III. Präsidenten NR ebenfalls direkt dieser hier verlinkte Text mit den zu beantwortenden Fragen gesandt.

Selbstverständlich hat Dr. Martin Graf bis jetzt nicht beantwortet, ob die Begehren seiner Burschenschaft Olympia nach einem Umbruch auch seine Phantasien eines Umbruches sind, und vor allem, wie und wohin denn umgebrochen …

Mit der Lagerung der Burschenschaften im symbolischen Machtzentrum dieses Staates wird auch der freiheitliche Abgeordnete Christian Höbart in Erinnerung gebracht, weil Alpen-Donau wiederum ein Dokument von ihm veröffentlicht. Diesmal nicht einen Brief und nicht mit einem Hinweis, daß Alpen-Donau gebeten worden sei, die höbartsche Einschreiterei an die Staatsanwaltschaft Wien vom 19. November 2009 zu veröffentlichen.

Möglicherweise kennt Christian Höbart die Vergangenheit nicht. Und das könnte dann auch der Grund sein, weshalb er bis heute nicht beantwortet hat, wer Alpen-Donau ersucht hat, seinen öffentlichen Brief an das Dokumentationsarchiv zu veröffentlichen.

Dafür scheint Christian Höbart die Zukunft zu kennen. Denn bereits am 19. November 2009 stellt er den Antrag auf ein gegebenenfalls einzuleitendes Strafverfahren, weil es am 21. November 2009 zu Gewaltexzessen …

Aber Christian Höbart kennt auch die Zukunft nicht. Es kam, wie heute geschrieben werden kann, alles ganz anders, als es beispielsweise auch ein Christian Höbart möglicherweise erhoffte. Einen möglichen Beweggrund also für eine derartige Einschreiterei liefert Alpen-Donau, der unmittelbar unter der höbartschen Einschreiterei zu lesen ist:

Man mag bezweifeln, daß derartige Anzeigen etwas bringen. Aber zumindest die Statistik im kommenden VS-Bericht sollte etwas ausgeglichener sein. Immerhin wird dort immer auf die hohe Zahl „rechtsextremistischer Straftaten“ verwiesen. In Wirklichkeit handelt es sich bei den ausgewiesenen Straftaten, aber meist nur um Anzeigen des DÖW und anderer Antifa-Jagdgesellschaften.

Möglicherweise kennt Christian Höbart doch eine, eine einzige Zukunft genauer, nämlich jene Zukunft, von der die Betreiber und Betreiberinnen von Alpen-Donau in einer Nachlese zum Festkommers schreiben, die Zukunft gehöre ihnen.

Diese Zukunft darf Alpen-Donau und die Burschenschaft Olympia ihren Umbruch im virtuellen Raum je für sich allein haben. Denn es hat ein jeder Mensch das Anrecht auf sein Online-Game in einer kleinen Spielrunde, die je für sich bleibt. Vielleicht können Christian Höbart und Martin Graf die zwei Spielrunden vereinen zu einem Spiel Breaking the future? Und es dann sogar gemeinsam leiten? Womit die zwei Herren dann derart beschäftigt sein könnten, daß sie sich sogar dazu entschließen, ihre derzeitigen parteipolitischen Berufe aufzugeben … Der Dank der wirklichen Welt wäre den Freiheitlichen …

Posted in: Graf Martin, Politik