Ein Staat ist keine Bauernkuchl

Posted on 11. November 2009

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Diese offene E-Mail wurde heute an Adam Christian mit dem Ersuchen gesandt, seinem Vizekanzler und Finanzminister zu erklären, daß ein Staat keine Bauernkuchl sei:

Gesendet: Mittwoch, 11. November 2009
An: ‚Christian Adam‘
Betreff: Ein Staat ist keine Bauernkuchl – offene E-Mal

Sehr geehrter Herr Adam Christian,

unter Bezugnahme auf die von Ihrem Vizekanzler und Finanzminister im heutigen „Kurier“ veröffentlichten Aussagen könnte ernsthaft darüber diskutiert werden, was seine Aussage, verbannte der Staat religiöse Symbole, ergriffe der Staat Partei für den Atheismus, im Umkehrschluß bedeutet.

Aber ich möchte Sie nur freundlich ersuchen, Ihrem Vizekanzler und Finanzminister auszurichten:

Ein Staat, der demokratische Staat im besonderen, ist keine Bauernkuchl.

Als Josef Pröll ist es ihm menschgemäß unbenommen, Reisebuswerbeveranstaltungen mit seinem Onkel, Verwandten, Freunden und Gästen, wie vielleicht den freiheitlich-christlichen Peitls, zu organisieren, um Kreuzsteppdecken anzupreisen – aber nur, zum Beispiel, in einer Bauernkuchl mit Herrgottswinkel, in der er selbstverständlich auch zur verkaufsfördernden Einstimmung „Kreuz bleibt“ ausrufen kann.

Für die Übermittlung an Ihren Vizekanzler und Finanzminister im voraus bestens dankend

mit freundlichen Grüßen,

PS Über das Kreuz in den Schulen wurde schon

PPS Daß Barbara Rosenkranz für Hans Georg Peitl eine Optimalkandidatin wäre, wie er in einem Kommentar schreibt, aber auch für ÖVP-Funktionäre, mit denen er gesprochen hat, als Kandidatin für die Wahl vorstellbar wäre –, was für eine verlockende Phantasie: in den Schulen usw.  dann das Bild einer Bundespräsidentin Rosenkranz und das Kreuz …

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