Ein Freiheitlicher ist für den Rücktritt von einem Freiheitlichen, nämlich von Martin Graf, III. Präsident NR

Posted on 8. November 2009

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Hans Georg Peitl schreibt in einem Kommentar zu Martin Graf, der nun über ein Jahr bereits III. Präsident NR gewesen ist:

Übrigens würde ich mich diesem Thema gerne positiv anschliessen. Auch ich bin für einen Rücktritt Martin Grafs.Nicht deshalb, weil ich ihm seinen Job neidig bin, den könnte er, wenn er ihn gut machen würde, was ich momentan bezweifle, gerne behalten, sondern vielmehr, weil dieser Mann selbst keinerlei Ideen hat, und daher laufend versucht,  Ideen Anderer zu kopieren, was dazu führt, dass gute Projekte, dank seiner anscheinend etwas rechtslastigen Ansichten im Endergebnis negativ für seine Partei ausgelegt werden.  (Eine unzensurierte Zeitung wäre sicher etwas Gutes gewesen, sie rechtslastig zu gestalten, ein schwerer Fehler)
Sprich: Er seiner Partei mehr Schaden zufügt, als er nützt.

Und zu Martin Graf, der nun über ein Jahr bereits III. Präsident NR gewesen ist, schreibt Hans Georg Peitl in einem anderen Kommentar zu einem Text, in dem Hans Georg Peitl nicht erwähnt wird, gar nicht erwähnt werden konnte, weil zu diesem Zeitpunkt weder Hans Georg Peitl noch freiheitlich macht schluss tv gekannt wurde:

Werter Schreiber,
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, mich nicht ununterbrochen auf die selbe Seite wie Martin Graf zu stellen.
Nicht, dass ich diesen Menschen für nicht ehrenhaft erachte, so gehören er und ich doch den genau konträren Flügeln der freiheitlichen Partei an.
Auch ich verstehe wie Frau Rudas nicht, warum man für die Arbeit im Parlament ein Fachmann in rechtsradikaler Literatur sein muss.
Auch mir erscheinen manche Kontakte, die Martin Graf zu pflegen scheint, nicht notwendig.
Und auch mir wäre es lieber gewesen, UNZENSURIERT wäre ein Begriff für Demokratisierung und Menschenrechte geblieben, als das der von mir geprägte Begriff in der Folge für Vergleiche mit dem dritten Reich und den Benes Dekreten missbraucht wird.
Insofern würde ich darum ersuchen, die freiheitlichen Christen, die für „das Recht auf Arbeit für alle“ und den „Ausbau Österreichs zur patentauswertenden Finalproduktion“ eintreten, von denen zu trennen, die ihre Augen lieber in die Vergangenheit richten.

Es kann durchaus die Frage gestellt werden, weshalb den Kommentaren von einem Freiheitlichen derart viel Platz eingeräumt wird. In einer sehr freien Abwandlung eines Satzes aus der Bibel soll es eine freiheitliche Figur aus einem noch nicht geschriebenen Stück selbst erklären, auf einer Kabarettbühne: An dem, was einer von uns tut, sind wir alle zu erkennen. Wie der Geringste von uns denkt, denken wir alle, daran sind wir alle zu messen …

Und soher noch ein weiterer Kommentar von einem Freiheitlichen aus dem Christenlager:

So, nun einmal ohne Scherz. Wer sich unsere Seite http://www.freiheitlich-macht.schluss.tv anschaut, der stellt sofort fest, dass wir zwar freiheitlich, mit Sicherheit aber nicht der Presseclub der FPÖ sind.
Es reizt einen nur schlecht recherchierte Artikel auch sinnlos zu dokumentieren.
Was mich allerdings interessieren würde, ist der Grund, warum diese Seite eine christliche Blattform angreift, die sich als Ziel gesetzt hat, nach den Regeln „Liebe Gott den Herrn, der alles gemacht hat und Deinen Nächsten wie Dich selbst“ zu leben und in der Folge daher auch Menschen verteidigt, wo wir den EIndruck haben, dass sie ungerechtfertigt verfolgt werden, so wie HC Strache.

Eine eigene Nummer ist der folgende Kommentar dieses Freiheitlichen, mit dem eine Richtigstellung zu einer Aussage erfolgt, die nie gemacht wurde:

Statement:
Meine Antwort auf die Aussage, dass der Großteil der FPÖ Holocaustleugner sind, wurde wohl falsch verstanden.
Auch mir wird immer wieder vorgeworfen, dass ich ein Leugner des Holocausts wäre, nur deshalb, weil ich klar bekenne, dass ich für den Holocaust nicht Hitler, Stauffenberg oder Schindler verantwortlich machen möchte, sondern Hermann Göring und Goebbels
Sprich: Es geht mir ausschliesslich um die Frage wer den Holocaust verursacht hat, nicht ob es einen gegeben hat.
Genau die selbigen Aussagen erlebe ich hundertfach, wenn ich mit der FPÖ rede. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen gibt es niemand, der nicht zugibt das es einen Holocaust gegeben hat.
Die Frage ist immer nur: Wer hat ihn veranstaltet?
Schaut man nämlich hinter Göring und Goebbels. sprich die deutsche Wirtschaft, eine illuminierte Loge, so reichen deren Kontakte zur Prescot Bush in Amerika. Vielleicht sollte man sich folglich heute einmal genauer Guatanamo anschaun.
Um die Wiederholung der Geschichte zu verhindern, wäre die Frage: Wer hat den Holocaust wirklich organisiert? deutlich notwendiger.
Und das war der Grund, warum ich mich über diesen Artikel ärgerte. Er sucht schuldige für einen zweiten Holocaust, anstatt den Ersten auf zu arbeiten und einen weiteren für die Zukunft zu verhindern.

Wer die Liste der Mitglieder durchgeht, wird noch, ist anzunehmen, weitere Angehörige der Freiheitlichen finden, und dadurch auch zahlreiche freundschaftliche Verbindungen auf Facebook. Ob es tatsächliche Mitgliedschaften sind oder Hans Georg Peitl offenbarte Eingebungen, können nur diese Damen und Herren selbst beantworten. Denn auch bei diesen Listen ist Skepsis angebracht, vor allem seit Hans Georg Peitl einmal schreibt, sein präsidierter Verband sei der Presseflügel und dann wieder in einem anderen Kommentar schreibt, sein präsidierter Verband sei nicht der Presseclub. Und dies nicht in Abständen von Jahren, sondern von Tagen. Was aber eine derartige Mitgliedschaft zum Beispiel über das Einschätzungsvermögen von freiheitlichen Funktionären und Funktionärinnen aussagt, ist vor jedweder Wahl genau zu bedenken. Wie etwa das von Günther Steinkellner, Klubobmann der Freiheitlichen in Oberösterreich …

Damit soll die christliche Parallel-Welt der Freiheitlichen wieder verlassen werden, aus der u.v.a. erfahren werden durfte, Heinz Christian Strache sei ein Verfolgter, Martin Graf ein …

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