Ein Direkter-Jesus-Christus-Nachfahre-Spekulant präsidiert den Presseflügel der FPÖ

Posted on 6. November 2009

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Mit seinem nach dem Datum heutigen Kommentar zur »Die Bibliothek der Freiheitlichen« hat Hans Georg Peitl auch mit Informationen geantwortet, die es vorzüglich ersparen, selbst weiter …

So kann nun festgehalten werden, der

»Verband der Unabhängigen-Journalisten«

ist der

»Presseflügel der dritten Bundesratsfraktion FPÖ«.

Über die Leistungen auf dem Gebiet der Rechtschreibung von Freiheitlichen wurde schon berichtet. Dank Hans Georg Peitl darf nun auch erfahren werden, wie es um die Lese-Leistung von Freiheitlichen bestellt ist: wie es scheint, ebenso hervorragend wie um die Schreib-Leistung von Freiheitlichen. Würden die Freiheitlichen aber nicht selbst ständig für die deutsche Sprache sich ereifern und sogar für diese eigene Schutzgesetze verlangen, könnte mit Leichtigkeit und mit Nachsicht über die Sprachleistungen der Freiheitlichen hinweggesehen werden.

Besorgnis allerdings löst, wird in größeren Zusammenhängen und also vor allem in Richtung politische Entscheidungen gedacht, der Umstand aus, daß möglicherweise Hans Georg Peitl nicht der einzige freiheitliche Christ ist, der keine Kenntnisse darüber hat, was er selbst schreibt.

In seinem oben verlinkten Kommentar verneint Hans Georg Peitl zum Beispiel, es würde in seinem Buch über die Templer eine Anspielung auf, einen Nahbezug, eine Aussage zu Jesus Christus geben. In diesem seinem Buch ist aber im Vorwort zu lesen:

Meine Familie stammt aus Flammen und wir sind ein uraltes Hugenottengeschlecht. (Behaghel von Flammerdinghe) So stammen wir direkt von dort, wo einstmals angebich Merowingen gelegen haben soll und hätte es dieses wirklich gegeben, wohlan: ich wäre ein direkter Nachfahre Jesus Christus

Und sind nicht gerade in Österreich mit seinem von Robert Musil für Österreich erfundenen Möglichkeitssinn die in der Möglichkeitsform hergestellten Nahbezüge die entscheidenden, somit die wirklichen Aussagen?

Es bleibt nur zu hoffen, daß beispielsweise Freiheitliche, die im Parlament über Gesetze abstimmen, besser sinnerfassend lesen können, eigene wie fremde Vorlagen, als …

Es bleibt weiter zu hoffen, daß beispielsweise Freiheitliche, die im Parlament Gesetzesanträge einbringen, bessere Kenntnisse über die von ihnen selbst geschriebenen haben, als  …

Und es bleibt zu hoffen, daß beispielsweise Freiheitliche, die im Parlament Gesetzesvorlagen einbringen, besser die von ihnen selbst geschriebenen verstehen, als …

Besser als zu hoffen, ist es aber allemal, beispielsweise Freiheitlichen jedwede Last gleich abzunehmen, beispielsweise die Last, Gesetze lesen, schreiben und verstehen lernen zu müssen; somit ihre in Verkennung ihrer Wirklichkeiten zu jedweder Wahl unterbreiteten Angebote, sie zu wählen, erst gar nicht anzunehmen.

PS Es erübrigt sich eigentlich anzuführen, aber für Herrn Hans Georg Peitl soll es doch deutlich wiederholt werden: weder ihm, wie gelesen werden kann, noch dem freiheitlichen Christenlager insgesamt wurde irgendein Gedankengut unterstellt.

PPS Mit diesem heutigen Beitrag wurde, so wird gehofft, ein Wunsch von Herrn Hans Georg Peitl gut erfüllt, nämlich der nach Aufklärung.

Eine Ergänzung vom 8. November 2009. Hans Georg Peitl fragt in einem weiteren Kommentar am 7. November, woher denn die Vermutung … Hätte er aber den neuesten Text aufgerufen, so hätte er das entsprechende Zitat lesen können. Aber der freiheitliche Christ antwortet einfach, ohne das Neueste zu kennen und zu berücksichtigen … Damit hat ein freiheitlicher Christ wohl selbst die beste Beschreibung über die Brauchbarkeit ihrer Antworten auf heutige Gegebenheiten übermittelt, die freiheitlich-christliche Welt als eine Welt von gestern offenbart …

Posted in: Politik