Die Bibliothek der Freiheitlichen

Posted on 4. November 2009

13


Wer die Seiten der »Gewerkschaft der Unabhängigen Journalisten« je besucht hat, wird in der Sekunde zustimmen, diese Inhalte sind nicht zu kommentieren. Hans Georg Peitl, der Präsident dieser Gewerkschaft, ist jedoch selbst dafür verantwortlich, je auf die Idee gekommen zu sein, diese Seiten zu besuchen. Aber nicht seine Kommentare haben dazu eingeladen, sondern sein Link »freiheitlich-macht.schluss.tv«.

Die Mitglieder allerdings lösen doch eine gewisse Grübelei aus, genauer, es erstaunt doch immer wieder, wie ein noch so sonderliches Angebot angenommen, gar durch Mitgliedschaft erhöht wird.  So sind, um beim einzigen Aspekt, der dabei interessiert, nämlich beim politischen zu bleiben, beispielsweise Dieter Egger von der FPÖ, die FPÖ Langenwang Mitglieder einer der von Hans Georg Peitl auch gegründeten Organisation. Wer noch alles von den Freiheitlichen hier Mitglied ist, wie weit und wie tief also die Verflechtungen mit der FPÖ gehen, wurde nicht recherchiert.

Eines aber ist klar, Hans Georg Peitl mit seinen Freiheitlichen Christen setzt sich wortreich für die Freiheitlichen ein, für den derzeitigen Obmann der Freiheitlichen … Dies alles unter einem FPÖ-Logo. Ob dieses Logo noch von der FPÖ aktuell verwendet wird, wurde nicht recherchiert. Ob auch ein nicht mehr verwendetes Logo einfach von Dritten …

Werden verlautbarte Kenntnisse von Angehörigen der Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den zwei Schäften FPÖ und BZÖ in Erinnerung gerufen, könnte leicht der Schluß gezogen werden, sie beziehen ihr beispielsweise geschichtliches Wissen aus der Bibliothek von Hans Georg Peitl, in der etwa ein Buch über Templer, Illuminaten und Freimaurer zum Herunterladen veröffentlicht ist, dessen Autor, wie er im Vorwort schreibt, ein direkter Nachfahre von Jesus Christus wäre. Wie genau dieser Autor die Geschichte kennt, kann schon ein kleiner Auszug belegen:

Der Welt besser bekannt als Josef Stalin, und ein persönlicher Freund Hitlers (Beide lebten zu dieser Zeit als Obdachlose in der Wiener Meldemannstraße, Stalin im Exil und Hitler als arbeitsloser Maler)

Bis 1933 (Wannseetreffen) war das Ziel der DAP (erst später NSDAP) niemals die Verfolgung der Juden. (Das kam erst durch Goering und Goebels, Männer der deutschen Wirtschaft, die billige Arbeitskräfte wollten.)

Es könnte durchaus sein, daß manche Freiheitliche dieses Buch auch für das rechte Erlernen der Rechtschreibung nutzen. Über den kreativen Einsatz der Rechtschreibung durch Angehörige der Freiheitlichen wurde hier schon berichtet.

So genau wie dieser Autor die gesamte Weltgeschichte kennt, so genau weiß, wie vor der Wahl in Vorarlberg erfahren werden durfte, Dieter Egger woher der Direktor des Museums in Hohenems …

Sollte jemand nun fragen wollen, was will denn nun schon wieder den Freiheitlichen unterstellt werden. Es will den Freiheitlichen nichts unterstellt werden. Es soll nur, muß festgehalten werden, was für Publikationen im freiheitlichen Christenlager …

PS Hans Georg Peitl sieht wie Martin Graf, der nun ein Jahr III. Präsident NR bereits gewesen ist, die Notwendigkeit, in Österreich ihren Medien den Titel zu geben: Unzensuriert. Wer von den beiden Herren wohl der Vordenker dafür war?

PPS Gemäß Vereinsregisterauszug von heute ist der Präsident dieser Gewerkschaft Hans Georg Peitl, die Vizepräsidentin eine Frau Peitl. Ob es die Ehefrau oder die Mutter oder die Schwester usw. ist., wurde nicht recherchiert.

PPPS Sagt es etwas über Hans Georg Peitl oder sagt es etwas über Andreas Unterberger aus, daß Herr Peitl unbedingt auch den Text »Andreas Unterberger liest den Freiheitlichen dankend eine Studie« kommentieren mußte?

Posted in: Politik, Religion