Lyrik aus der Verherrlichung eines Führers schmückt das Kärntner Landhaus

Posted on 22. Oktober 2009

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Wenn »die Presse« über eine Gedenktafel am Kärntner Landhaus in Klagenfurt berichtet, wird es nicht groß verwundern, nun ergänzend zu lesen, daß es ein Gedicht von Johannes Lindner ist aus 1940: »Daß wir zusammenstehn«, aus einem Buch also, das

gewidmet unserem im Felde stehenden Stellvertretenden Gauleiter Franz Kutschera und damit den tapferen Kärntner Soldaten, die an allen Fronten des Krieges den Ruhm Großdeutschlands mehren helfen. Männer des Schwertes und Männer des Buches legen die Hände ineinander und sind eins in der leidenschaftlichen Hingabe für das ewige, heilige Reich Adolf Hitlers […]

Wahrlich ganz Kärnten spricht aus diesem Buch zu euch.

Möglicherweise müßte heute manche Zeile in diesem Buch doch anders geschrieben werden, vielleicht, um eine oben zitierte zu nehmen, derart:

Männer der Inkompetenz und Männer der Ausstellung legen …

PS Weil gerade heute auch über einen nichtdeutschen ehemaligen »Staatschef« auf UnzensuriertAt von Martin Graf, der bald ein Jahr III. Präsident NR gewesen sein wird, geschrieben wird, soll noch festgehalten werden, wer alles den lindnerschen »Gesang der Heldenglocke« ebenfalls …

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