Christian Ortner – der Neoliberale als Zensor

Posted on 7. Oktober 2009

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Nachdem Christian Ortner verantwortlich ist für OrtnerOnlineAt, hat die Überschrift auch seine Richtigkeit.

Für all jene, die eines Tages auch durch Zufall auf die Website des Zentralorgans für Neoliberalismus gelangen und es als notwendig ansehen sollten, einen Artikel, beispielsweise von Georg Vetter oder Andreas Unterberger, zu kommentieren, weil ein Artikel zum Beispiel, höflich formuliert, Ungenauigkeiten enthält, ist das Folgende geschrieben.

Lassen Sie es bleiben.

Denn es scheint ohnehin eine kleine liberale Gemeinde in den Bergen zu sein, die ganz für sich lebt, in gegenseitiger großzügiger Anerkennung eigener Meinungen.

Und zweitens müssen sie es immer wieder wiederholen, was sie schon geschrieben haben, weil sie nicht verstanden werden. Drittens werden sehr rasch Beleidigungen gegen sie als Argumente eingesetzt. Und viertens wird ihnen schließlich, wenn sie mit dem bestechendsten Argument dieser Ortsgruppe als Lügner hingestellt werden, verweigert, gegen die Abstempelung als Lügnerin Stellung beziehen zu dürfen, ihr Kommentar wird also vor Freischaltung geprüft und dann einfach gelöscht. Und zum Lesen bleibt dann auf OrtnerOnlineAt, daß sie beispielsweise lügen.

Um es klar festzuhalten: es ist vollkommen in Ordnung, wenn Betreiber und Betreiberinnen von Websites Kommentare prüfen, ehe sie diese freischalten oder nicht freischalten. Aber auf OrtnerOnlineAt, wie bis jetzt erlebt, werden Kommentare sofort mit deren Absenden freigeschaltet. Außer, wie es sich nun auch aus eigener Erfahrung darstellt, sie schreiben Kommentare, die so gar nicht der liberalen Bergwelt von Christian Ortner zu entsprechen scheinen.

Zum Konkreten. Es geht um einen Artikel von Georg Vetter mit dem Titel »Späte Maulhelden gegen Hitler …« vom 5. Oktober 2009.

Ihre ersten Kommentare werden auch gleich veröffentlicht, wie Sie auf OrtneronlineAt nachlesen können. Die entsprechenden Screenprints sind auch hier zur Nachverfolgung verspeichert: Ortner Online – Kommentare.

Dann kommt schließlich der Kommentar von Herrn Philipp Starl mit der Nummer 15 vom 6. Oktober 2009, mit dem sie nicht nur beleidigt, sondern auch bezichtigt werden, Lügen zu verbreiten. Sie schreiben den Kommentar mit der Nummer 18 um 20.16 Uhr, mit dem sie auf den Kommentar mit der Nummer 15 eingehen. Ihr Kommentar erscheint auch auf OrnterOnlineAt, aber mit dem bis nun nicht gekannten Vermerk „your comment is awaiting moderation“. Sofort ist damit klar, was passieren wird, und es sind sofort Screenprints davon anzufertigen:

OrtnerOnline - Maulhelden

Und ihre Nummer 18 wird, wie von ihnen erwartet, tatsächlich innerhalb von Stunden gelöscht. Dafür wird ein anderer, also der Kommentar von 20.17 Uhr als Nummer 18 gereiht:

bei „Liberalen“ wie Starl werden mir Linke wieder glatt sympathisch

Posted in: Politik