Martin Graf und die siegreiche Gewöhnung an krachledernes Gedankengut

Posted on 30. September 2009

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Bald wird es ein Jahr her sein, daß Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR gewählt wurde. Bald wird Dr. Martin Graf ein Jahr III. Präsident NR gewesen sein.

Es muß zum Gedankengut dieses Angehörigen der Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ nichts mehr geschrieben werden. Es war dieses vor seiner Wahl zum III. Präsidenten NR bekannt, es wurde dieses nach seiner Wahl zum III. Präsidenten NR von ihm selbst eindrücklich und unmißverständlich bestätigt.

Wäre es nur eine breite Gewöhnung an einen Mann in einer Position in der Art einer Liedzeile, glücklich ist, wer vergißt, was doch nicht zu ändern ist, und hätte Mag. Dr. Martin Graf selbst sein Gedankengut vergessen und glücklich vergessend sich in seinem präsidialen NR-Stuhl …

Dem aber ist nicht so. Mehr und mehr Wähler und Wählerinnen läuten dem Präsidenten seine NR-Glocke.

Es ist nicht einfach eine breite Gewöhnung, es ist eine breite Gewöhnung, die eine siegreiche Gewöhnung sein will. In Hohenems hat die Gewöhnung an dieses Gedankengut bereits beinahe zum ersten Platz …

In Vorarlberg und in Oberösterreich hat die Gewöhnung an dieses Gedankengut, das keine tatsächlichen brauchbaren politischen, soziopolitischen, wirtschaftlichen usw. Antworten enthält, für altfette Wahlgewinne vor allem durch junge Wähler …

Deshalb kann die Umfrage, wer zurücktreten soll, nach wie vor nicht beendet werden, zum einen als Zeichen gegen die breite Gewöhnung und gegen die Wählbarkeit dieses krachledernen Gedankengutes, und zum anderen zur Bekräftigung eines Lexems, das in Österreich vielfach verdächtigt wird, kein verwendbares Wort zu sein: Erinnerung.

Posted in: Martin Graf, Politik