Vilimsky und Unterberger: zwei Meister der Genauigkeit

Posted on 25. September 2009

3


 

Wer die Aussagen von Angehörigen der Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ und wer die Schreibe von Andreas Unterberger

Wie leicht auch den redlichen Aussagen von Harald Vilimsky die Genauigkeit entzogen werden kann, wie leicht es war, der redlichen Schreibe  von … Die zwei Verlinkungen oben geben in einer Gegenüberstellung davon ein Beispiel.

Wobei mit dem Beispiel nicht mehr der neoliberale Staatskarrierist in den Vordergrund gerückt werden will, sondern Harald Vilimsky als Mitglied einer Partei, die für so viele so lange schon wählbar erscheint. Wofür?

Für Redlichkeit? Für Genauigkeit? Für Wirtschaftskompetenz? Für Sozialkompetenz?

Nein, sondern für ein Gedankengut, das zwar für nichts hilfreich, das zwar für nichts förderlich ist, aber Begehren der Wähler und Wählerinnen zu befriedigen scheint, das geradewegs in den Abgrund führt.

PS Ob es Andreas Unterberger der APA gegenüber weinerlich sagte, daß kein Mensch mit ihm über die Ablöse geredet habe? Oder ob er dies jauchzend sagte, weil der Staat sich ihm gegenüber neoliberal verhält? Es ist eher anzunehmen, daß es weinerlich war. Denn es ist eines, den Neoliberalismus schlicht zu denken, und es ist ein anderes, dem Neoliberalismus persönlich ausgesetzt, ausgeliefert zu sein. Andreas Unterberger wird diese nun persönliche Erfahrung (wohl schon im Pensionsalter) nicht sehr, ist anzunehmen, begrüßt haben.

Ein Nachtrag, 26. September 2009: Nebenbei ist die Nichtverlängerung des Vertrages von Dr. Andreas Unterberger ein aktuell gutes Beispiel für den Gleichschritt der Schäfte FPÖ und BZÖ … Eine juristische Beratung, vielleicht von Dr. Herbert Schaller, würde vor dem Verfassen von Presseaussendungen jedenfalls nicht schaden: was ist ein Putsch und wie unterscheidet sich ein Putsch von einer Nichtverlängerung eines Vertrages.

PS Wie nun auch endlich den Medien zu entnehmen ist, ist Andreas-weniger-Staat-Unterberger ein eindrucksvolles Beispiel für neoliberales Wirtschaften: Minus-Erfolge. Aber es ist anzunehmen, Andreas Unterberger wird schon die Schuldigen dafür finden, die also nicht Andreas Unterberger heißen.

Aber bestimmt wird die Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ einst, sollte sie wieder in die Regierung kommen und ihr sonst übliches Hetz-Reservoir gänzlich ausgeschöpft haben, ihre letzten Schuldigen finden für das von ihr in jedweder Hinsicht zu erwartende Ruinieren: die Wähler und die Wählerinnen werden ihre letzten Schuldigen sein; denn Sie haben schließlich Verantwortung …