Alpen-Donau-Info, Freiheitliche, Die Christen: propagandistischer Trachtenlauf

Posted on 5. September 2009

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Am 24. August 2009 wurde folgende E-Mail mit dem Ersuchen um Antwort gesandt:

Gesendet: Montag, 24. August 2009 18:45
An: ‚christian.hoebart@parlament.gv.at‘; ‚kontakt@alpen-donau.info‘
Betreff: Offene E-Mail: Alpen-Donau-Info wird gebeten, freiheitlichen Brief zu veröffentlichen

Sehr geehrte Damen und Herren,
es dürfte für viele von Interesse sein, wer um die Veröffentlichung des Briefes von Ihnen, Ing. NR Christian Höbart, gebeten hat. Eine Aufklärung darüber wäre also gewünscht.
https://bernhardkraut.wordpress.com/2009/08/24/alpen-donau-info-wird-gebeten-freiheitlichen-brief-zu-veroffentlichen/
Ihre Antworten veröffentliche ich dann selbstverständlich.
Mit freundlichen Grüßen,
 

Bis heute, 5. September 2009, sind keine Antworten eingetroffen.

Die gestellte Frage erschien nicht so abwegig zu sein, wenn vor allem berücksichtigt wird, daß generell es die Verfasser und Verfasserinnnen von beispielsweise offenen Briefen sind, die daran interessiert sind und sich darum kümmern, daß ihre Briefe breit veröffentlicht werden.

Aber die Nicht-Antworten vom NR Ing. Christian Höbart und von Alpen-Donau-Info zeigen erneut eines deutlichst auf. Wenn es um konkrete Antworten geht, haben sie keine Antworten. Sie sind zwar in der Lage, gegen handfeste Fakten und Daten Behauptungen zu verbreiten, Ansichten, die keiner konkreten Überprüfung standhalten, in aufwieglerischer Absicht zu äußern, aber sie sind nicht in der Lage konkrete Antworten zu geben, sie sind nicht imstande, lösungsorientierte Antworten zu heutigen gesellschaftspolitischen Fragen anbieten zu können.

Wer je die Website von Alpen-Donau-Info, um zum propagandistischen Trachtenlauf zu kommen, sich angesehen hat, wird unweigerlich erinnert an die deutsch-österreichische Geschichte, in der u.a. mit Photographien und zusätzlich gehässigen Bildunterschriften gegen Menschen und ihr Aussehen gehetzt wurde.

Wer am 3. September 2009 auf der Demonstration gegen den Empfang im Wiener Rathauskeller für »pro:woman« die manipulativen Photographien auf den Plakaten gesehen hat, die beispielsweise einen Bürgermeister, eine Stadträtin äußerst unvorteilhaft darstellen und zugleich in hetzerischer Absicht mit »Mord« in Verbindung bringen, wird unweigerlich erinnert an die Website von Alpen-Donau-Info.

Auch die Christen sind also in keiner Weise in der Lage, konkrete und also nützliche Antworten auf heutige Fragen zu geben.

Es gibt, so hat es den Anschein, aktuell die Tendenz, das BZÖ als eine Partei präsentieren zu wollen, als eine respektable Partei herbeischreiben zu wollen, mit dem Koalitionen eingegangen werden können. Aber es ist erneut darauf hinzuweisen, daß das BZÖ nur der zweite Schaft der Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ ist. Am 3. September 2009 marschierte eine Abordnung der sogenannten vor allem älteren männlichen Abtreibungsgegner und Abtreibungsgegnerinnen von der Karlskirche los, und in dieser Kolonne war auch Mag. Ewald Stadler vom Schaft BZÖ mit dabei, wie auch, nebenbei erwähnt, ein leitender Angestellter der römisch-katholischen Kirche: Andreas Laun.

In der manipulativen Verwendung von Photographien und skandieren von Behauptungen, die keiner genauen Überprüfung standhalten, scheint dieser Trachtenlauf  auch immer mehr ein Paartrachtenlauf zu werden, aber auch in der Unfähigkeit dieser auf den ersten Blick so unterschiedlichen Samtschaften Antworten auf der Höhe heutiger Erkenntnisse geben zu können.

Eine konkrete Antwort allerdings geben sowohl die Christen als auch die Schäfte FPÖ und BZÖ selbst ganz klar: aufgrund ihrer Ignoranz gegenwärtiger Gegebenheiten und ihren längst obsoleten Weltanschauungen und ihren längst vollkommen widerlegten und nicht gegenwärtigen Erkenntnissen gerecht werdenden und darüber hinaus diffusen Antworten sind sie in keiner Wahl je zu wählen.