Wie Ortner und Unterberger Neoliberalismus buchstabieren

Posted on 26. August 2009

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Bei einem kleinen Beispiel soll den Herren Unterberger und Ortner bei ihrem Buchstabieren mit Hilfe der Zählfinger zugesehen werden:

Am 20. August 2009 wird auf OrtneronlineAt der Blog »Wer bewacht die Wächter?« von RA Dr. Georg Vetter veröffentlicht.

Für die Ausgabe der »Wiener Zeitung« am 26. August 2009 ist es lediglich noch notwendig, vorher die Überschrift auf »Die schmutzige Seite des Journalismus« umzutippen.

Und schon hat RA Dr. Georg Vetter unter zwei Überschriften den ein und selben Text zweimal verkauft: einmal als Blog höchstwahrscheinlich unentgeltlich und ein zweites Mal als »Gastkommentar« (dafür bezahlt, ist anzunehmen, die »Wiener Zeitung« Honorare).

Und wer zahlt diese möglichen Honorare? Der Herausgeber der Zeitung, die Republik Österreich, also ein Staat, der für Neoliberale …

Verrohung, Sitten, Ethik für Wirtschaft und Journalismus … Mit diesen Wörtern in seinem einen unter zwei Überschriften dafür zweimal angebrachten Blog beschreibt RA Dr. Georg Vetter − wen und was?

PS Die ÖVP (vor allem Wolfgang Schüssel) hatte seinerzeit nicht nur bei der Wahl des Regierungspartners FPÖ bzw. BZÖ ihre außerordentlichen Kompetenzen unter Beweis gestellt, sondern auch bei der Bestellung des Chefredakteurs für die Zeitung der Republik. Mit diesem heutigen Beispiel zeigt Andreas Unterberger einmal mehr auf, wie Zeitungen neoliberal erfolgreich zu führen sind: eine Regel dafür lautet wohl: sind veröffentlichte alte Beiträge von Rechtsanwälten aus dem Web zu haben, mit denen in einer Blockgemeinschaft idealiter gelebt wird, dann sind diese primär zu veröffentlichen, und nur, und nur dann, wenn es gar nicht anders mehr geht, sind Erstveröffentlichungen von erstklassigen Schreibenden in Erwägung zu ziehen …

PS RA Dr. Georg Vetter dürfte eine große Freude mit seinem Artikel oder lediglich mit der zweiten Überschrift haben. Wird dieser eine Artikel von Georg Vetter doch gleich am 3. September noch einmal, zum dritten Mal veröffentlicht. Oder Georg Vetter arbeitet penibel wie ein Beamter in Kakanien. Denn wer weiß schon, ob ein im Internet nur einmal veröffentlichter Artikel tatsächlich Verbreitung findet. Ganz unsicher für die massive Verbreitung erscheint Georg Vetter, kann durch die vielfache Veröffentlichung angenommen werden, doch die von Andreas-weniger-Staat-Unterberger geleitete Staatszeitung zu sein: http://freiheitsweblog.wordpress.com/2009/09/03/die-schmutzige-seite-des-journalismus/

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