Nationalsozialismus – Versuchung für das nationale Lager

Posted on 5. August 2009

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Auf GeniusCoAt der Gesellschaft für freiheitliches Denken darf gelesen werden:

Menschenrechtler haben missbräuchlich das Monopol der Demokratie an sich gerissen und verteilen gute und schlechte Noten, d. h. sie bezichtigen ihre Kritiker und Gegner des Faschismus, um sie politisch zu isolieren.

Dass der Nationalsozialismus in Teilen des nationalen Lagers eine Versuchung darstellt, ist teilweise auf dieses Demokratiemonopol zurückzuführen. Es spaltet künstlich die Gesellschaft: wer nicht auf der Seite der Menschenrechte – genauer gesagt: einer endlosen Gleichmacherei – steht, steht auf der Seite der Barbarei. [Hervorhebung B.K.]

Wenn die Gesellschaft für freiheitliches Denken dies veröffentlicht, in den nationalen Lagern also selbst davon gesprochen wird, daß der Nationalsozialismus eine Versuchung darstellt, kann festgehalten werden, daß diese Lager, um eines ihrer Leitworte zu verwenden, gegen sich selbst hetzen, daß diese Lager, um ein zweites ihrer Leitworte aufzunehmen, gegen sich selbst die Nazi-Keule schwingen, daß diese Lager, um ein drittes ihrer Leitworte nicht vorzuenthalten, die Hauptquartiere der Ausgrenzung sind, und Ausgrenzung derart fanatisch überall vermuten, daß sie, um sich selbst zu bestätigen, sogar gegenseitig ausgrenzen müssen.

Für Mag. Dr. Martin Graf wie auch für alle anderen Angehörigen der sozial-heimatlichen Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ ist es also hoch an der Zeit, daß sie es von den Richtigen verlangen, also von ihrem eigenen Lager verlangen, nicht weiter …

Sollte es bis jetzt vermißt worden sein, daß es den zu weiteren Ausführungen in diesem Zitat keine Bemerkungen gemacht wurden, muß darauf weiter verzichtet werden; denn von Belang ist nur das Eingeständnis der Versuchung – das Übrige, nun ja …

Posted in: Martin Graf, Politik