Die Massenware, mit der Freiheitliche handeln: Bevölkerung

Posted on 4. August 2009

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Dr. Gerulf Stix, einer der Vorgänger von Martin Graf als III. Präsident NR, schreibt, wie auf GeniusCoAt der Gesellschaft für freiheitliches Denken gelesen werden darf:

In seinem Buch Die Stunde des EuroLiberalismus (Orac, 1991) schrieb Gerulf Stix in diesem Sinn: „Grundsätzlich sind Bevölkerungsimporte, die in zweistellige Prozentanteile ausufern, abzulehnen“ (S. 151). [Hervorhebung B.K.]

Import ist die gängige Bezeichnung für die Einfuhr von Waren …

Das Zitat von Gerulf Stix belegt also recht gut, wie im nationalen Lager, das immer vorgibt, für die Bevölkerung zu sein, tatsächlich die Bevölkerung gesehen wird, nämlich als Massenware, mit der ausschließlich zum persönlichen Nutzen und zum Vorteil der eigenen Partei gehandelt werden kann.

Die inländische Bevölkerung kann sich daher nicht der (Selbst-)Täuschung hingeben, sie sei als inländische Bevölkerung für die Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ etwas anderes als eine Massenware.

Eine Partei also zu wählen, die mit der Wahl-Bevölkerung als Massenware handelt, mit der ausschießlich zum Nutzen der Partei und zum persönlichen Fortkommen der Angehörigen dieser Partei gedealt wird, heißt, sich selbst keinen anderen Stellenwert zuzugestehen, als den einer Massenware, mit der gemacht werden kann, was  dieser Partei auch immer einfällt, und das war, ist und wird nie zum Vorteil der Massenware ausfallen.

Wer sich also selbst als Ware empfindet, für den wählt die Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ …

Wer sich aber selbst nicht als Ware sieht, für den stellt sich menschgemäß gar nicht einmal die Frage, ob diese Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ …

Posted in: Martin Graf, Politik