Martin Graf hat abgestimmt – für eine Grenzverschiebung

Posted on 29. Juli 2009

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In den Radiomorgennachrichten wird soeben verlesen, Martin Graf habe seine Aussagen relativiert, er habe lediglich auf das Selbstbestimmungsrecht aufmerksam machen wollen, er habe nicht eine sofortige Volksabstimmung gefordert …

Martin Graf selbst müsse nicht nur wegen Substanzlosigkeit nicht kritisiert werden, über Martin Graf selbst müsse auch nicht nachgedacht werden, zum Beispiel darüber, wessen Weltanschauung er für sich als Leitbild in einem Küchenwinkel aufgehängt hat …

Als deutlichste Kritik an Martin Graf aber als Abgeordneter und als III. Präsident NR zur fundierten Anleitung zum unverzüglichen Handeln der Abgeordneten im Parlament der Republik Österreich reicht das von Martin Graf und seiner unzensurierten Redaktion seit bald einem Jahr selbst verfaßte bei weitem aus.

Auf der Webpage UnzensuriertAt, für die Martin Graf allein verantwortlich ist, wurde am 26. Juli 2009, also vor drei Tagen, etwa, um beim aktuellsten Anlaß zu bleiben, geschrieben:

Und da soll heute eine geringfügige Grenzverschiebung nicht möglich sein, noch dazu innerhalb der friedlichen Europäischen Union?

Soher kann Martin Graf also zwei Tage später seiner Wahrheit gemäß sagen, er fordere derzeit keine Volksabstimmung.

Denn, Martin Graf hat bereits für eine Grenzverschiebung selbst als Volk abgestimmt. Martin Graf ist nämlich, wie es Angehörigen völkischer Parteien eigen ist, das Volk selbst – eine andere Erklärung dafür, daß auch dieser Angehörige es dermaßen genau weiß, was die Volksmehrheit denkt, wird schwerlich zu finden sein.

Für Gegenwart und Zukunft heißt dies so einfach wie dringlich:

Völker sind nicht zu wählen, gleich in welcher Wahl.

Posted in: Martin Graf, Politik