Die Nationalismus- und Revisionismus-Industrie

Posted on 20. Juli 2009

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Die Geschäfte des Lagerfreundes
des III. Präsidenten NR – ein Beispiel

 

In Fortführung von »Andreas Mölzer: in der Hitler-Show«:

Es könnte eine weitere Vertriebsquelle mit Beispielen genannt werden, die also ebenfalls Produkte wie der »Freisinn Buchdienst« vertreibt: die Brienna Verlags GmbH. in Deutschland etwa liefert auch die Bücher aus dem W3-Verlag.

Aber darum geht es nicht, eine weitere, wieder eine Verbindung aufzuzeigen.

Es geht darum, erneut klar zu sagen, daß es wohl ein sehr gutes Geschäft sein muß, die extrem deutschorientierte Liebe zu den Väterländern.

Es geht darum, erneut klar zu sagen, daß jene, die so schnell und diffamierend unterstellen, es werden mit dem »Holocaust« sehr gute Geschäfte gemacht, selbst seit Jahrzehnten eine wohl äußerst ertragsreiche Nationalismus-Industrie, eine wohl äußerst ertragreiche Revisionismus-Industrie aufgebaut haben.

Und zum Beispiel ein Buch wie »Freispruch für die deutsche Wehrmacht«, das wohl nicht von ungefähr an einen Titel von Gerd Honsik erinnert, wird ja nicht nur von einschlägigen Buchdiensten geliefert, sondern auch beispielsweise von dem Unternehmen Amazon mit seinen Partnershops. Und finanziell gesehen sind das ja nicht unbedingt billige Produkte: so kostet dieses erwähnte Buch von Andreas Naumann beispielsweise 20,00 €.

Die Geldgier, die Vertreter der Nationalismus- und Revisionismus-Industrie so gerne den Anderen, die nicht ihre kruden Ansichten teilen, unterstellen, treibt die Vertreterinnen der Nationalismus- und Revisionismus-Industrie wohl selbst stark an. Denn sie versuchen darüber hinaus auch allenthalben, Subventionen aus Steuergeld zu keilen. Als Beispiel soll daran erinnert werden, daß die mölzerische Zeitung staatliche Förderung erhielt, als Wolfgang Schüssel und Andreas Khol sich noch mächtige Männer nennen durften.

Posted in: Martin Graf, Politik