Andreas Mölzer in: „Die Hitler-Show“

Posted on 28. Juni 2009

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»Die Hitler-Show« titelt Michael Hufnagl reißerisch seinen, dafür aber nicht informativen Artikel.

Denn  die inhaltlichen wie rhetorischen Qualitäten von Andreas Mölzer sind seit mindestens einem Dutzend von (oder noch mehr) Jahren bestens bekannt.

Interessant wäre es gewesen, auch, von Michael Hufnagl etwas über die wirtschaftlichen Verbindungen beispielsweise zu erfahren: zwischen der Zeitung von Andreas Mölzer und dem »Freidienst-Buchdienst«, was hat es mit dem »Buchdienst Die Aula« und dem »Buchdienst Zur Zeit« auf sich, die von der Freisinn Werbe- und Verlags GmbH. gemäß Impressum betrieben werden, welche Rolle spielt gemäß Firmenbuchauszug der alleinige Gesellschafter Alexander El Azzeh der Freisinn Werbe- und Verlags GmbH …

Wird der Name dieses Gesellschafters mit der hierzulande wohl meist verwendeten Suchmaschine gesucht, werden keine bemerkenswert aussagekräftigen und schon gar nicht viele Einträge gefunden, so daß es lohnend sein könnte, der Frage nachzugehen, ob Alexander El Azzeh ein »Strohmann« sein könnte. Und wenn ja, von wem?

Aber all diesen Fragen der möglichen wirtschaftlichen und sonstigen Verflechtungen wird auch von Michael Hufnagl nicht nachgegangen. Ganz im Gegenteil: mit vermeintlichen Neuigkeiten, mit einem satirischen Krampf, mit dem unbrauchbaren Werkzeug Moral wird es Andreas Mölzer, dem heutigen Beispielgeber, leicht gemacht, es abzutun, wieder einmal das Lagerlied von der Meinungsfreiheit zu bellen.

Ein »Heil« in Verbindung mit diesem Abgeordneten im europäischen Parlament, wie es Michael Hufnagl tat, hinzuschreiben, mag Michael Hufnagl tapfer und wagemutig erschienen sein, aber …

Es scheint bereits immer mehr zu genügen, Nullinformationen zu publizieren, um als jemand zu gelten, der aufdeckt. So hat etwa die Mitternachtssendung zum Thema Nachrichten des Österreichischen Fernsehens brav mit moralischem Unterton diese Aufdeckung gesendet.

Michael Hufnagl wird es wohl ironisch verstanden wissen wollen, daß er Andreas Mölzer als »Edelfeder« lobt. Aber Andreas Mölzer ist lediglich eine der Federn auf dem Deutschbarthut des Lagers, zu dem auch sein Freund Martin Graf sich edel bekennt.

Eine Anregung zur weiteren Recherche:

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Posted in: Martin Graf, Politik