Rücktritt von Martin Graf – nicht allein

Posted on 12. Juni 2009

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Menschgemäß sind Wiederholungen auch dann notwendig, wenn bereits gewußt wird, daß etwa eine Aufforderung zum gemeinsamen Mandatsverzicht an die 109 Abgeordneten des österreichischen Parlaments, die Mag. Dr. Martin Graf tatsächlich zum III. Präsidenten NR wählten, ohne …

Die Begründung hierfür wurde bereits u.a. gegeben unter https://bernhardkraut.wordpress.com/2009/05/30/rucktritte/.

In diesem Zusammenhang durfte auch schon die Überlegung angestellt werden, ob ein Angehöriger des Schaftes BZÖ entweder lügt oder aus Unwissenheit die Wahrheit sagt: https://bernhardkraut.wordpress.com/2009/06/04/luge-oder-wahrheit-aus-unwissenheit-eines-volksvertreters/

Und, wie ganz aktuell bekannt wurde: es darf schon wieder geraten werden, ob ein Angehöriger nun des Schaftes BZÖ und vormals des Schaftes FPÖ entweder aus Unwissenheit über den Zweiten Weltkrieg zum Stotterer oder …

Wird bedacht, was für Aussagen von so vielen Angehörigen der Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ immer wieder und in immer kürzeren Abständen getätigt werden, wird weiter bedacht, daß von dieser Partei Wahlwerbung bereits seit dem Antritt der Obmannschaft durch Jörg Haider vor allem und unaufhörlich mit H. E. T. Z. E. buchstabiert wird, muß doch endlich klar geworden sein, daß die Strategie der politischen Einbindung untauglich und ungenügend ist, einzelne Angehörige dieser Partei also zuerst in höchste Ämter zu wählen, um dann von genau diesen gewählten aufgrund ihrer Agitationen doch wieder ihre Rücktritte fordern zu müssen.

Diese sind also erst gar nicht zu wählen.

Im Falle von Martin Graf ist es ein einfach, ein deutliches Zeichen für die Verantwortlichkeit von Wähler und Wählerinnen jedweder Wahl zu setzen: die 109 Abgeordneten haben auf ihre Mandate zu verzichten. Im Falle der Wähler und Wählerinnen, die der Ein-Paar-Stiefel-Partei ihre Stimmen geben, ist es rechtsgemäß …

Deshalb sollten die Wähler und die Wählerinnen jedweder Wahl wenigstens, wenn ihnen, wie es scheint, die vorläufig noch verbale Barbarei schon egal ist, aus dem sogenannten Selbsterhaltungstrieb heraus sich davor hüten, diese Partei zu wählen; denn was können sie für sich selbst von Angehörigen dieser Partei, die nur zum Wohle der eigenen Gesinnungsgemeinschaft und in den Grenzen des eigenen Gedankenguts bloß wissend und gebildet sind, in hohen und höchsten Ämtern der Republik beispielsweise schon groß an wirtschaftlich gedeihlicher Entwicklung erwarten?

Aber auch ein verdienter Kritiker sollte die möglichen Auswirkungen politisch und geschichtlich bedenken, mit dieser Partei eine separatistische Deeskalation herbeiführen zu wollen, wenn auch diese Partei dafür gewisse Forderungen vorab zu erfüllen hätte. Wofür dann dieser Kritiker, das wäre sein angebotener Beitrag, die Website über Angehörige dieser Partei im Souterrain der demokratischen Reife schließen würde. Denn es geht nicht allein um die von diesem Kritiker vertretenen Menschen, es geht nicht allein um Antisemitismus. Und diese Partei würde diesen Warner bei Einstellung der oben angesprochenen Website sofort und schamlos zu ihrer Entlastung propagandistisch instrumentalisieren. Hier sei dafür, daß es wiederum weit über den Antisemitismus hinausgeht, stellvertretend genannt die Wahlempfehlung für die »Bürgerbewegung Pro München«

Posted in: Graf Martin, Politik