Die Kunschaks an der Wiege Adolfs

Posted on 11. April 2009

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Er wurde zu einem der Gründerväter der christlichsozialen Arbeiterbewegung, die quasi an der Wiege des ÖAAB stand.

Als in seiner Wiege Adolf Hitler höchstens ein von der Vorsehung aber noch namenlos Erflehter ist, behandeln Christen auf ihrem zweiten allgemeinen österreichischen Katholikentag 1889 in Wien bereits die soziale Frage.

Mit der Verkündigung eines erstes Parteiprogrammes.

Und als dem »Heiligen Geist« gefällt, was programmatisch gefordert wird, 

Ausschließung der Juden vom Grundbesitz, vom Beamten-, Richter- und Offiziersstand, vom öffentlichen Unterricht

sowie

die »Entjudung« des Advokatenstandes, der Ärzteschaft und der Lebensmittelverkäufer

beschließt er sogleich, diese soziale Botschaft haben alle Geborenen des Jahres 1889 zu empfangen. Um fortan allen kommenden Generationen solange zu verkünden, bis sie aus ihrer Mitte einen Umsetzer gewählt haben. 

Und so geschah es, daß auch über das Neugeborene in der Wiege seiner braunauerschen Heimat die Gabe des national-katholischen
Programmes, das er dann als Erwachsener zwar nicht als Abt, aber als 
Erwählter eifernd zu predigen und tatenreich umzusetzen verstand, sich ergoß.

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