Den Milden ihre Glauben – den Glauben ihre Endlösungen

Posted on 19. Februar 2009

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Als Antwort auf einen Kommentar zu Vom Gleichklang der Gotteskrieger Klingen, daß ein »Daherkommender« Bibelzitate wörtlich nehme, ist es durchaus angebracht, einen Auszug von bereits Veröffentlichtem hier zu wiederholen. Wo u.a. nachgelesen werden kann, daß es auch in Österreich Christen gibt, die sich Wahlen stellen, um eines Tages Gesetze nach ihrem Katechismus, so ihr höllenhimmelfroher Glaube, gegen andere zu wandeln, gegen andere zu verschärfen. Mit ihren Gesetzen zu knechten. Die wahrscheinlich ebenso diffus abgefaßt sein würden, wie etwa die Bibel. »Die Christen« es in Österreich weiter mit Wahlen versuchen? Eine aktuelle Recherche steht aus. Ob zum Beispiel diese in einer Partei organisierten Christen für den hier angesprochenen Kommentator eine extremistische katholische Zelle sind, oder es gar für ihn kein extremistisches Christentum gibt, könnten Fragen auch an ihn sein.

Pastor Martin Ssempa, who runs the Makere University church in Kampala, Uganda, led a demonstration last week […] calling homosexuality »a criminal act against the laws of nature«. Ssempa is also the spokesperson for the »Interfaith Rainbow Coalition Against Homosexuality«, a group of Ugandan pastors, priests and imams who say they are fighting against the »homosexual victimization of Ugandans«. »Homosexuality is repugnant because it simultanesously breaks three major laws: 1) The law of nature where male goes with female, 2) The law of the man spelled in our penal code as above, 3) The Law of God as seen in the Bible and the Koran«, the group’s Web site states. »We need government to enforce the laws of this country … It needs to take action against the promoters of this criminal lifetyle by investigating them, cutting off their funding and stopping their propaganda.«

http://blogs.abcnews.com/theblotter/2007/08/repicient-of-us.html

Die Bibel wurde in Vom Gleichklang der Gotteskrieger Klingen also nicht zitiert, um Schlimmstes herauszulesen, sondern u.a. deswegen, weil das Schlimme auch an der Bibel ist, daß aus dieser ebenfalls alles herausgelesen werden kann, was herausgelesen werden kann, weil in diese ebenfalls alles hineingeschrieben ist, was nur hineingeschrieben werden konnte. Und für einen »Appell zum Frieden« zum Beispiel bedarf es je nicht der Bibel. Auch dieses Hineingeschriebene und dieses je fruchtlos Herausgelesene macht die Bibel noch zu keinem je notwendigen, also je brauchbaren Buch für die Klärung der Frage, wie können Zusammenleben gut geregelt werden.

Posted in: Politik