Andreas Khol und seine gräfliche Vergangenheit

Posted on 6. Februar 2009


In seinem Blog von heute schreibt Andreas Khol, daß er weder seine Vorgänger noch Nachfolger im Amt öffentlich bewerte. Deshalb schlug er die Einladung zum letzten »Club 2« aus. Es sollte in diesem Club um die politische Rechtslastigkeit Österreichs gehen, und auch um seinen Nachgänger Martin Graf.

Aber es kann auch sein, daß Andreas Khol fürchtete, es werde menschgemäß nicht nur die nationalsozialistische Vergangenheit zur Sprache kommen, sondern auch die schwarzblaue, somit auch seine persönliche Vergangenheit.

Und wie es in Österreich geliebt wird, entscheidet sich auch Andreas Khol für das Schweigen.

Andreas Khol möchte es wohl gerne schon verschwiegen haben, daß er noch vor wenigen Jahren während der ÖVP-FPÖ-Regierung sich massiv dafür einsetzte, daß die Zeitung »Zur Zeit« endlich und erstmalig eine Presseförderung erhält.

In

Gefangen, auch im Erinnern 

kann auch Andreas Khol nachlesen, wie es damals war, in seiner Zeit als Klubobmann der ÖVP: mit der Presseförderung für eine rechte Zeitung, und nicht nur mit der Presseförderung …

Denn auch das gehört zur Frage, wie extrem rechtslastig ist Österreich, und warum …

Posted in: Politik