Viktor R. Knirsch, Joseph Ratzinger, Richard Williamson, Gerhard Maria Wagner …

Posted on 4. Februar 2009


Es ist doch nur stets der gleiche lästerliche Umgang mit Wahrheit und Vernunft, mit dem auch die römisch-katholische Kirche als Frontglaubensgemeinschaft die Welt terrorisiert. Einmal, um bei dieser Kirche als Beispielgeberin zu bleiben, ist es ein Pfarrer und ein anderes Mal  ist es ein Papst und dann wieder ein Bischof und so fort — somit seit ihrer Gründung also täglich die gesamte römisch-katholische Kirche.

Um zwei dieser Tage als Beispiel weil mit Erkennungswert und Bezug zu heute und den letzten Tagen herauszugreifen, soll erinnert werden, daß Gerd Honsik  am 2. Juni 1988 seine römisch-katholische Weihe für sein Auschwitzleugnungsbuch »Freispruch für Hitler?« empfangen durfte. In seinem Brief, mit dem Gerd Honsik sein Buch veredelte, schreibt Pfarrer Viktor R. Knirsch: »Sehr geehrter Herr Honsik! Sie richten an mich die Frage, ob ich Ihr Unterfangen, ein Buch zu schreiben, welches zum Ziele hat, das bisherige Geschichtsbild zu hinterfragen, moralisch gutheiße. Als römisch-katholischer Priester sage ich: Ja! Schreiben Sie dieses Buch. Hinterfragen Sie die Existenz von Gaskammern im Dritten Reich.« Viktor R. Knirsch dürfte aber noch mehr getan haben, wie der offene Brief von Gerd Honsik an das spanische Parlament vermuten läßt. Diesen offenen Brief verfaßte Gerd Honsik, wie er schreibt, aus Anlaß des Ersuchens vom 7. Oktober 1993 um Auslieferung an Österreich. Und in diesem Brief ist zu lesen: »In Wahrheit werde ich in Österreich wegen des vorliegenden Buches verfolgt und mit Kerker bedroht, wegen eines Buches, zu dessen Entstehung der katholische Pfarrer Robert Viktor Knirsch nicht nur durch sein Vorwort beigetragen hat.«

Nach wie vor aber nur verwunderlich zu nennen, ist es, daß die Welt weiter von der römisch-katholischen Kirche sich terrorisieren und neurotisieren läßt,  die religiös organisierte Lästerung wider Wahrheit und Vernunft nicht nur sanktionslos duldet, sondern mehr noch, diese fortgesetzt mit unumschränkter Aufmerksamkeit belohnt.

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