Offene Türen für rechte Burschen,
ein Artikel für Maria Fekter –
Genaueres kann ihr Martin Graf
im vorherigen Kapitel …
Der Artikel
Durch Reinheit zur Einheit
von Heribert Schiedel und Martin Tröger in Context XXI, Magazin zur Alpenbegradigung, Jahrgang 2002, 7-8/01 – 1/02 beginnt mit dem Verweis auf den Jahreslagebericht 1999 des Bundesministeriums für Inneres:
Im Jahreslagebericht 1999 des BM für Inneres heißt es, dass von mehreren österreichischen Burschenschaften “ein unterschwelliger und verklausulierter Rechtsextremismus ausgeht. Die Agitation dieser Studentenverbindungen lässt auch den Versuch erkennen, auf Umwegen eine gewisse Akzeptanz für nationalsozialistisches Gedankengut zu schaffen.”2 Ein Jahr später kündigen die Behörden an, dass der von mehreren “Burschenschaften unterschwellig ausgehenden rechtsextremen Ideologieverbreitung (…) im Sinne des Sicherheitspolizeigesetzes weiterhin besonderes Augenmerk zugewendet (wird).”3 Auch der Innsbrucker Historiker Michael Gehler kommt zum Schluss, dass Österreichs Burschenschaften in Teilen von einer “bis ins Neonazistische reichenden Gesinnung”4 geprägt sind.
PS Martin Graf scheint eine kleine Tour in Sachen Meinungsfreiheit zu absolvieren.


November 20th, 2010 → 12:27
[...] Mag. Dr. Martin Graf, Meinungsreisender, wird am 25. November 2010 einen Vortrag im Haus der Burschenschaft Rheinfranken halten, und wird damit in eine ehrenwerte Gesellschaft sich einreihen, die in Marburg bereits Vorträge hielten, in jene von Barbara Rosenkranz, Horst Mahler, Franz Schönhuber … [...]